Die Stadt Osnabrück beginnt mit umfangreichen baulichen Veränderungen an der Iburger Straße, um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen. Ab dem 12. Oktober werden zunächst Parkplätze verlegt oder aufgehoben, weitere Abschnitte folgen schrittweise.
Bauarbeiten starten im Oktober
Die Stadt Osnabrück nimmt sich die Iburger Straße vor: Ab Montag, 12. Oktober, beginnen die ersten baulichen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Fuß- und Radverkehr. Betroffen ist zunächst der Abschnitt zwischen den Hausnummern 5 und 59. Dort werden mehrere Pkw-Stellplätze verlegt oder komplett aufgehoben, um mehr Platz und Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen.
Im Anschluss an diesen ersten Bauabschnitt setzen sich die Arbeiten schrittweise in Richtung Süden fort. Die Stadt plant die Umgestaltung der gesamten Straße in mehreren Etappen, um den Verkehr während der Bauphase möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Zeitplan bis 2027
Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Dieser Zeitrahmen steht allerdings unter Vorbehalt der Witterungsbedingungen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Bauarbeiten im öffentlichen Raum können sich je nach Wetterlage verzögern, insbesondere bei länger andauernden Frost- oder Regenperioden.
Mit dem mehrstufigen Vorgehen reagiert die Stadt auf den Bedarf, die stark frequentierte Verkehrsachse sicherer zu gestalten, ohne den gesamten Straßenzug auf einmal zur Baustelle zu machen. Die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden müssen sich in den kommenden Monaten auf wechselnde Verkehrsführungen und den Wegfall einzelner Parkmöglichkeiten einstellen.
Ziel: Mehr Abstand und Sicherheit
Kernziel der Umbaumaßnahmen ist es, größere Abstände zwischen den Verkehrsteilnehmern zu schaffen und damit Konfliktsituationen zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern zu reduzieren. Die Verlegung und teilweise Aufhebung von Parkplätzen soll dafür sorgen, dass Radwege breiter und sicherer werden.
Die Stadt Osnabrück reiht sich mit dem Projekt in eine Reihe von Kommunen ein, die ihre Infrastruktur zunehmend auf die Bedürfnisse von Rad- und Fußverkehr ausrichten. Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf die anstehenden Veränderungen im Straßenbild einzustellen und die ausgewiesenen Umleitungen zu beachten.

