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Kreis Borken: 16 Fahrer unter Alkohol und Drogen

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Die Polizei im Kreis Borken hat in der vergangenen Woche 16 Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen unterwegs waren. Besonders auffällig: Ein Autofahrer aus Stadtlohn wurde mit 3,02 Promille erwischt. In allen Fällen ordneten die Beamten eine Blutprobe an und leiteten Verfahren ein.

Betrunkener Fahrer in Stadtlohn mit 3,02 Promille erwischt

Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei am Sonntag in Stadtlohn ein Auto ohne Kennzeichen, das in Schlangenlinien unterwegs war. Als die eingesetzten Beamten eintrafen, stand das beschriebene Fahrzeug bereits auf einem Parkplatz – der Fahrer hatte sich in der Zwischenzeit in seine Wohnung begeben. Mithilfe des Zeugen konnten die Polizisten den Mann ausfindig machen und identifizieren. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,02 Promille. Die Beamten brachten ihn zur Polizeiwache nach Ahaus, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein Strafverfahren eingeleitet.

16 Fälle im gesamten Kreisgebiet registriert

Der Fall aus Stadtlohn ist einer von insgesamt 16 Verstößen, die die Polizei im Kreis Borken innerhalb einer Woche feststellte. Im Nordkreis erwischten die Beamten neben dem Stadtlohner Fahrer zwei weitere alkoholisierte Autofahrer in Gronau sowie jeweils einen in Legden und Heek. Unter Drogeneinfluss standen zudem Fahrer in Ahaus, Heek und Gronau.

Im Südkreis fiel ein Autofahrer in Bocholt sowie drei Fahrer in Borken durch Alkoholkonsum auf. Unter Drogeneinfluss waren ein Fahrer in Borken und zwei Fahrer in Reken unterwegs. In sämtlichen Fällen ordnete die Polizei eine ärztliche Blutentnahme an und leitete je nach Sachlage Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Polizei warnt vor Risiken durch Alkohol und Drogen

Die Kreispolizeibehörde Borken nutzt die Bilanz, um erneut eindringlich vor dem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu warnen. Das gelte nicht nur für Autofahrer, sondern gleichermaßen für Nutzer von Pedelecs, Fahrrädern und E-Scootern. Schon geringe Mengen könnten die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen führen, so die Polizei.

Wer berauscht am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert empfindliche Strafen bis hin zum Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird zusätzlich eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fällig, bevor der Führerschein zurückgegeben wird.

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