Auf der B54 zwischen Nienberge und Altenberge sind am Montagnachmittag drei Fahrzeuge kollidiert. Fünf Menschen wurden verletzt, die Straße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Auffahrunfall löst Kettenreaktion aus
Am Montag gegen 15.15 Uhr kam es auf der B54 zwischen den Anschlussstellen Nienberge und Altenberge zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 65-jähriger Mann aus Ahaus war mit seinem VW Van in Richtung Gronau unterwegs, als er an einem Stauende auf einen vorausfahrenden Ford Transit auffuhr. Am Steuer des Transporters saß ein 59-jähriger Mann aus Emsbüren, in dem Wagen befanden sich zudem zwei Mitfahrer im Alter von 56 und 65 Jahren aus Rheine.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford Transit gegen die Betontrennwand der Fahrbahn geschleudert. Anschließend stieß er mit einem stehenden VW T-Cross zusammen, den ein 36-jähriger Mann aus Rheine fuhr. Insgesamt waren damit drei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.
Ein Schwerverletzter, vier Leichtverletzte
Der 65-jährige Mitfahrer aus Rheine erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die vier weiteren Unfallbeteiligten – darunter der Fahrer des VW Van, der Fahrer des Ford Transit und der Fahrer des VW T-Cross – zogen sich leichte Verletzungen zu. Drei von ihnen wurden ebenfalls zur ärztlichen Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden nach bisherigen Erkenntnissen auf rund 70.000 Euro.
Vollsperrung für mehrere Stunden
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B54 im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an. Zu den genauen Unfallursachen sowie zum aktuellen Gesundheitszustand des Schwerverletzten machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

