Die Stadt Borken hat im Sommer 2026 eine neue Energie- und Treibhausgasbilanz erstellt. Die Zahlen wurden jetzt im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Digitalisierung öffentlich vorgestellt.
Regelmäßige Fortschreibung seit 2019
Borken überprüft seit mehreren Jahren systematisch, wie viel Treibhausgas auf dem Stadtgebiet ausgestoßen wird. Den Anfang machte eine erste CO2-Bilanz im Jahr 2019, damals im Rahmen des integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepts. Sie deckte die Bilanzjahre 2012 bis 2017 ab und lieferte der Stadt erstmals eine belastbare Datengrundlage für ihre Klimaschutzarbeit.
Eine erste Fortschreibung folgte 2024 für das Bilanzjahr 2022. Seitdem wird die Bilanz regelmäßig aktualisiert, um Entwicklungen beim Energieverbrauch und bei den CO2-Emissionen nachvollziehen zu können. Die nun vorgelegte Fassung aus dem Sommer 2026 setzt diese Reihe fort und bildet die Basis für die weitere kommunale Klimaschutzplanung.
Ausschuss diskutiert aktuelle Zahlen
Die neuen Daten wurden den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Digitalisierung in öffentlicher Sitzung präsentiert. Damit erhalten nicht nur die Politik, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger Einblick in die Entwicklung der Treibhausgasemissionen vor Ort.
Die CO2-Bilanz dient der Stadt als Steuerungsinstrument: Anhand der erfassten Werte lässt sich einschätzen, in welchen Bereichen – etwa bei Gebäuden, Verkehr oder Industrie – die größten Einsparpotenziale liegen und wo bereits Fortschritte erzielt wurden. Die regelmäßige Fortschreibung soll zudem helfen, die Wirksamkeit bisheriger Klimaschutzmaßnahmen zu überprüfen und künftige Maßnahmen gezielter zu planen.
Datengrundlage für künftige Klimaschutzmaßnahmen
Mit der aktuellen Bilanz verfügt Borken über eine aktualisierte Grundlage, um seine Klimaschutzstrategie weiterzuentwickeln. Die Stadt kündigt an, die Treibhausgasbilanzierung auch künftig in regelmäßigen Abständen fortzuschreiben, um Entwicklungen langfristig vergleichbar zu machen und den Fortschritt beim kommunalen Klimaschutz transparent nachzuverfolgen.

