In der Stadtbibliothek Ahaus trafen sich am 7. Oktober Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Bildungs- und Kultureinrichtungen zu einem Arbeitsgespräch. Anlass war ein Forschungsprojekt der Universität Münster, das die Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren in den Blick nimmt.
Austausch zwischen Schule und außerschulischen Partnern
Die Stadtbibliothek Ahaus war Schauplatz eines Arbeitsgesprächs, bei dem Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammenkamen. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Münster. Ziel war es, gemeinsam Potenziale und Hürden für eine engere Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren in Ahaus zu identifizieren.
Auch die Stadtspitze zeigte Präsenz: Bürgermeisterin Karola Voß und Verwaltungsvorstand Marco Schröder nahmen an dem Treffen teil und brachten die Perspektive der Kommune in die Diskussion ein.
Bildungslandschaft Ahaus im Fokus
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen konkrete Fragen zur künftigen Gestaltung der Bildungsangebote vor Ort. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, wie Schulen, Bibliothek und weitere Kultureinrichtungen ihre Ressourcen bündeln können, um Kindern und Jugendlichen in Ahaus ein breiteres und besser vernetztes Angebot zu machen.
Das Forschungsprojekt der Universität Münster untersucht dabei, welche Strukturen sich in Kommunen bewähren, um Bildung ganzheitlich zu denken – also über den reinen Unterricht hinaus. Ahaus dient in diesem Zusammenhang als eine von mehreren Untersuchungskommunen, in denen reale Kooperationsmodelle entwickelt und erprobt werden sollen.
Nächste Schritte für die Zusammenarbeit
Die Ergebnisse des Arbeitsgesprächs sollen nun in die weitere Planung einfließen. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Einrichtungen wollen die besprochenen Ansätze in den kommenden Monaten konkretisieren und prüfen, welche Kooperationsformen sich in der Praxis umsetzen lassen. Die Stadt Ahaus signalisierte durch die Teilnahme von Bürgermeisterin Voß und Verwaltungsvorstand Schröder, dass sie das Thema Bildungsnetzwerk als kommunale Aufgabe begreift und den Prozess aktiv begleiten will.

