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Billerbeck: Tempokontrolle gegen Wildunfälle

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Die Polizei Coesfeld hat am Mittwoch erneut Tempokontrollen auf der L577 in Billerbeck durchgeführt, um Wildunfälle zu reduzieren. Von 1285 gemessenen Fahrzeugen waren 102 zu schnell unterwegs, Spitzenreiter war ein Fahrzeug mit 102 km/h bei erlaubten 70 km/h.

1285 Fahrzeuge gemessen, über 100 zu schnell

Zwischen 6 und 12 Uhr kontrollierte die Polizei am Mittwoch die Geschwindigkeit auf der L577 in Billerbeck, im Bereich der Bauerschaft Dörholt nahe Hausnummer 7. Von insgesamt 1285 gemessenen Fahrzeugen fuhren 102 zu schnell. 86 Fahrerinnen und Fahrer mussten ein Verwarngeld zahlen, bei 16 weiteren leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Den Negativrekord des Tages stellte ein Fahrzeug auf, das mit 102 km/h gemessen wurde – bei erlaubten 70 km/h.

Kontrollen sollen Wildunfälle verhindern

Hintergrund der Maßnahme ist die anhaltend hohe Zahl an Wildunfällen im Kreis Coesfeld. Neben der reinen Geschwindigkeitsüberwachung setzt die Polizei dabei bewusst auf Aufklärung: Autofahrerinnen und Autofahrer sollen für die Gefahr durch plötzlich auftauchende Wildtiere sensibilisiert werden. Wer jederzeit mit querendem Wild rechnet, fährt vorausschauender und kann im Ernstfall schneller reagieren.

Erhöhte Vorsicht in der Dämmerung gefordert

Die Polizei weist darauf hin, dass Wildwechsel nicht auf bestimmte Straßenabschnitte oder Uhrzeiten beschränkt sind. Besonders in den ländlich geprägten Gebieten des Kreises Coesfeld sei Wachsamkeit gefragt – unabhängig davon, wo man sich gerade befindet. Besondere Vorsicht ist laut Polizei in der Morgen- und Abenddämmerung geboten, wenn Wildtiere häufiger die Fahrbahn queren. Eine angepasste Geschwindigkeit sowie ein aufmerksamer Blick auf die Fahrbahnränder könnten helfen, Zusammenstöße zu vermeiden und ernsthafte Verletzungen zu verhindern. Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen zur Wildunfallprävention im Kreis Coesfeld fortzusetzen.

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