Im Ratssaal der Stadt Ahaus kamen am 13. Oktober 34 Standesbeamtinnen und Standesbeamte aus dem Kreis Borken zur Herbstschulung zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle gesetzliche Neuregelungen, insbesondere im Bereich des Vaterschaftsrechts.
Breite Beteiligung aus dem Kreis Borken
Fast alle Städte und Gemeinden des Kreises Borken schickten Vertreterinnen und Vertreter ihrer Standesämter zur jährlichen Herbstschulung nach Ahaus. Insgesamt kamen 34 Fachleute im Ratssaal der Stadt zusammen, um sich über rechtliche Entwicklungen und praktische Fragen ihres Arbeitsalltags auszutauschen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Ersten Beigeordneten der Stadt Ahaus, Manuel Benning. Anschließend sprach die Standesamtsaufsicht ein Grußwort an die anwesenden Fachkräfte.
Reform des Vaterschaftsrechts im Fokus
Im Zentrum der Schulung stand die Reform des Vaterschaftsrechts. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit den gesetzlichen Neuregelungen auseinander und diskutierten deren Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in den Standesämtern. Solche Fortbildungen gelten als wichtiges Instrument, um die einheitliche Anwendung neuer Vorschriften in der Verwaltungspraxis sicherzustellen.
Austausch unter Fachkolleginnen und -kollegen
Neben den fachlichen Inhalten bot die Schulung auch Raum für den kollegialen Austausch zwischen den Standesämtern der Region. Angesichts der engen Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im Kreis Borken gilt der regelmäßige Erfahrungsaustausch als wichtiger Baustein, um Verwaltungsabläufe aufeinander abzustimmen und Rechtssicherheit in der täglichen Praxis zu gewährleisten.

