Vierzehn Erzieherinnen haben bei der Kreisvolkshochschule Vechta die „Zusatzqualifizierung Praxismentoring“ abgeschlossen. Sie kommen aus Goldenstedt, Vechta, Damme, Steinfeld, Mühlen, Visbek, Lohne und aus Nachbarlandkreisen. Als Praxismentorinnen begleiten sie künftig Auszubildende in Kindertagesstätten. Die Kreisvolkshochschule hat den dreitägigen Kurs gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen Marienhain Vechta angeboten, es war bereits der dritte Durchgang dieser Art.
Was Praxismentorinnen in der Kita leisten
Praxismentorinnen leiten Auszubildende fachlich an, beraten und unterstützen sie. Miriam Nost, Fachbereichsleiterin Pädagogik an der Kreisvolkshochschule, sieht darin einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich angehende Fachkräfte persönlich und beruflich entwickeln. Davon profitiere nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Arbeit in den Kitas insgesamt. Zum Mentoring gehören zudem organisatorische Aufgaben und die Frage, wie Ausbildung im Team und im pädagogischen Konzept einer Einrichtung verankert wird.
Drei Module, 24 Unterrichtseinheiten
Der Kurs umfasste 24 Unterrichtseinheiten in drei Modulen: Beraten und Reflektieren im Mentoring, die Organisation des Praxismentorings sowie Netzwerke und Ausbildungskonzepte. Konzipiert und unterrichtet haben ihn Dozentinnen der BBS Marienhain. Voraussetzung für die Teilnahme ist die bereits abgeschlossene „Grundqualifizierung Praxismentoring“. Für die Absolventinnen verbessert der Abschluss auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Ob es weitergeht, prüft das Ministerium
Gefördert werden die Kurse vom niedersächsischen Kultusministerium, das derzeit über eine Fortsetzung entscheidet. Wer Interesse hat, kann sich bei Miriam Nost melden: Telefon 04441 93778-20, E-Mail [email protected].

