In Marbeck wird eine im Landschaftsplan eingetragene Eiche gefällt, da sie erhebliche Schäden aufweist und die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Die Arbeiten finden am 19. Oktober 2026 statt, als Ausgleich sind drei neue Bäume vorgesehen.
Jahrelange Kontrolle zeigt zunehmende Schäden
Die Eiche an der Kreier Heide in Marbeck steht seit mehreren Jahren unter besonderer Beobachtung der Stadt Borken. Regelmäßige Kontrollen sollten frühzeitig erkennen, ob der Baum noch sicher an seinem Standort verbleiben kann. Bereits 2022 beauftragte die Stadt zusätzlich einen Sachverständigen mit einer genaueren Untersuchung des Baumzustands. Trotz dieser Bemühungen, die Eiche möglichst lange zu erhalten, haben sich die Schäden inzwischen so weit verschlimmert, dass eine Fällung unumgänglich geworden ist.
Fällung erfolgt in Abstimmung mit Naturschutzbehörde
Die Arbeiten sind für Montag, den 19. Oktober 2026, angesetzt. Da es sich um einen im Landschaftsplan verzeichneten Baum handelt, erfolgt die Fällung nicht isoliert durch die Stadt, sondern in enger Abstimmung mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde. Ausschlaggebend für die Entscheidung ist in erster Linie die Verkehrssicherheit: Von stark geschädigten Bäumen kann eine Gefahr für Passanten und den Straßenverkehr ausgehen, etwa durch herabfallende Äste oder im schlimmsten Fall durch Umstürzen des gesamten Baumes.
Ersatzpflanzung mit drei neuen Bäumen geplant
Um den Verlust der alten Eiche auszugleichen, plant die Stadt Borken die Pflanzung von drei neuen Bäumen als Ersatz. Damit soll der Baumbestand in der Region langfristig gesichert und der ökologische Wert des Standorts erhalten bleiben. Details zu Art und genauem Pflanzort der neuen Bäume wurden von der Stadt bislang nicht näher spezifiziert.

