Der Deutsche Bauernverband, die Evangelische Kirche in Deutschland, der Deutsche LandFrauenverband und die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Deutschland haben zum Erntedankfest 2026 eine gemeinsame Erklärung vorgelegt. Darin geht es um die Frage, was ländliche Räume für eine gute Zukunft brauchen. Erntedank wurde in diesem Jahr am Sonntag, 4. Oktober, gefeiert.
Vier Anliegen für die Dörfer
Die Erklärung nennt eine zukunftsfähige Landwirtschaft, lebendige ländliche Räume, gleiche Chancen für Frauen und Männer und einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gewürdigt werden die Menschen, die in Betrieben, Familien, im Ehrenamt und in Dorfgemeinschaften Verantwortung übernehmen.
Was der Bauernverband von der Politik will
Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht die Landwirtschaft derzeit stark unter Druck. Gute Ernten und eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln seien keine Selbstverständlichkeit. Er verlangt Rahmenbedingungen, die die Höfe wirtschaftlich tragfähig halten, Bürokratie abbauen und Investitionen möglich machen.
Weil die Vereinten Nationen 2026 zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft erklärt haben, hebt Rukwied besonders die Frauen hervor, die Betriebe führen und Familienhöfe mittragen.

