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Helfer pflegen die Wacholderheide am Missionsgymnasium St. Antonius in Bardel

Bardel: 100 Helfer befreien die Wacholderheide am Missionsgymnasium

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Digitale Realität

Rund 100 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben Anfang Oktober die Wacholderheide auf dem Gelände des Missionsgymnasiums St. Antonius in Bardel gepflegt. Der Aktionstag fand zum zwölften Mal statt, erstmals aber nicht im November, sondern schon im Oktober. Die Schule versprach sich davon stabileres Wetter, und tatsächlich schien die Sonne.

Traubenkirsche raus, Wacholder markiert

In kleinen Gruppen zogen die Helfer junge Triebe der eingewanderten Spätblühenden Traubenkirsche samt Wurzel aus dem Boden. Heideflächen und Wege, die Brombeeren und junge Kiefern überwuchert hatten, wurden freigeschnitten. Außerdem suchten die Gruppen nach jungen Wacholderpflanzen und markierten sie, damit sie künftig geschützt werden.

Schüler, Eltern und Lehrkräfte bei der Arbeit in der Wacholderheide Bardel
Foto: Marie Reckmann

Warum die Arbeit nötig ist, erklärte Marie Reckmann, die den Pflegetag seit Jahren organisiert: Wacholder wächst langsam, braucht viel Licht und offenen, nährstoffarmen Sandboden. Ohne regelmäßige Pflege wird er von schneller wachsenden Pflanzen verdrängt. Der Aktionstag entsteht in Zusammenarbeit mit der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, die Gero Gülker vertrat. Zum Abschluss gab es Gegrilltes und Kuchen an der Schule.

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