Eine Rückkehr der Kirmes auf den alten Platz in Mesum ist vorerst unwahrscheinlich. Die Stadtverwaltung Rheine empfiehlt stattdessen ein Fest, das Mesumer Vereine und Organisationen selbst planen und ausrichten, ergänzt um einzelne Kirmesangebote. Entschieden ist das noch nicht, das letzte Wort haben die politischen Gremien der Stadt.
Schausteller sehen sich am Elisabethplatz besser aufgehoben
Den Ausschlag gibt nach Angaben der Stadt die Einschätzung der Schausteller. Sie halten eine Kirmes unter den bisherigen räumlichen Bedingungen in Mesum wegen der Besucherzahlen der vergangenen Jahre für nicht wirtschaftlich. Übereinstimmend bevorzugen sie die Sommerkirmes auf dem Elisabethplatz, die ursprünglich als Ersatz für die Mesumer Kirmes eingeführt worden war.
Hinzu kommt: Für die bisher angedachte Fläche müssten zwei gesunde Bäume gefällt werden. Rechtlich wäre das mit Ersatzpflanzungen grundsätzlich möglich, die Verwaltung sieht es aber kritisch.
Stadt sucht Ideen aus dem Ort
Grundsätzlich steht die Verwaltung einer Belebung des Kirmesplatzes positiv gegenüber und bittet ausdrücklich um Ideen und Vorschläge für ein eigenes Mesumer Fest. Die Ergebnisse ihrer Prüfung hat sie dem Stadtteilbeirat Mesum und den Schaustellern bereits mitgeteilt, mit denen sie sich am 21. September zusammengesetzt hatte. Um die Zukunft der Kirmes ging es auch schon im August im Stadtteilbeirat Mesum.

