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Der Seenotrettungskreuzer HAMBURG der DGzRS-Station Borkum fährt durch schwere See

Sturm vor Schiermonnikoog: Borkumer Seenotretter helfen bei Verletzten auf Frachter

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Bei Sturm der Stärke neun Beaufort haben sich am Sonntag, 25. Oktober, mehrere Seeleute an Bord eines Schwergutfrachters vor der niederländischen Küste verletzt. Auf Bitten der niederländischen Küstenwache lief auch der Seenotrettungskreuzer HAMBURG der DGzRS-Station Borkum aus. Das Schiff lag etwa 16 Seemeilen, rund 29 Kilometer, westlich von Borkum nördlich der Insel Schiermonnikoog.

Anker hielt nicht, Maschine nur eingeschränkt

Betroffen ist die „UHL Freedom“, ein Schwergutfrachter unter portugiesischer Flagge mit 25 Seeleuten an Bord. Nach niederländischen Angaben hielt der Anker auf der Ankerposition nicht, sodass das Schiff mit Wind und Strömung trieb. Wegen Motorproblemen stand zudem nur ein Teil der Maschinenleistung zur Verfügung.

Gegen 14 Uhr hatte die niederländische Rettungsleitstelle JRCC Den Helder die von der DGzRS betriebene Seenotleitung MRCC Bremen informiert. Zunächst war von fünf Verletzten die Rede, letztlich waren es drei.

Hubschrauber fliegt Verletzte nach Groningen

Ein niederländischer Such- und Rettungshubschrauber setzte medizinisches Personal per Winde auf dem Frachter ab. Anschließend brachte er zwei der drei Verletzten nach Groningen, wo Rettungswagen sie in ein Krankenhaus fuhren.

Vier Rettungseinheiten und zwei Notschlepper

Zur Absicherung waren neben der HAMBURG drei Boote der niederländischen Seenotretter KNRM vor Ort: ANNA MARGARETHA (Station Ameland), KONING WILLEM I (Station Schiermonnikoog) und JAN EN TITIA VISSER (Station Eemshaven). Außerdem nahmen der niederländische Notschlepper „Guardian“ und der deutsche Notschlepper „Nordic“ Kurs auf den Frachter. Wegen des Seegangs rechneten die niederländischen Behörden am Sonntagnachmittag damit, dass beide Schlepper noch einige Zeit bis zum Einsatzort brauchen würden.

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