Menschen versammeln sich in einem Skatepark in Senden, um an einer Veranstaltung teilzunehmen.

Skatepark in Senden eröffnet: Neue Anlage begeistert Kinder und Jugendliche

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Senden. Gute Nachrichten für Skaterinnen und Skater: Der neue Skatepark neben dem Joseph-Haydn-Gymnasium wurde offiziell freigegeben – rund zwei Monate früher als geplant. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und sogar einige Erwachsene nutzten die Eröffnung am 3. November bereits für erste Runden auf der modernen Anlage. Bürgermeister Sebastian Täger zeigte sich erfreut über das gelungene Projekt: „Wir sind schneller fertig geworden und konnten dabei auch noch 130.000 Euro einsparen.“

Die Bauarbeiten begannen Ende Juli und waren ursprünglich bis Anfang 2026 angesetzt. Doch dank zügiger Umsetzung durch die beauftragten Unternehmen und einer klaren Planung durch das Münsteraner Büro DSGN concepts konnte der Skatepark nun deutlich früher in Betrieb gehen. Eine offizielle Eröffnungsfeier ist im Frühjahr 2026 geplant.

Skatepark als Gemeinschaftsprojekt mit LEADER-Förderung

Der neue Skatepark ist nicht nur ein sportlicher Gewinn für Senden, sondern auch ein Beispiel für erfolgreiche Bürgerbeteiligung. Die Idee ging ursprünglich auf eine Gruppe Jugendlicher zurück, die ihre Wünsche mit einer Unterschriftensammlung und Gesprächen beim Bürgermeister eingebracht hatten. In mehreren Workshops wurden ihre Ideen in die Planung integriert.

Mehr als nur ein Freizeitprojekt: Der Skatepark stärkt die Jugendkultur in Senden.

Finanziert wurde die rund 620.000 Euro teure Anlage unter anderem mit 250.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm LEADER für den ländlichen Raum. Auch lokale Initiativen wie der Sendener Kindersecondhandmarkt trugen ihren Teil bei: Eine Spende von 5.000 Euro ermöglichte den Kauf neuer Sitzbänke.

Ein Schild am Eingang weist auf die wichtigsten Nutzungshinweise hin. So ist das Fahren mit Mountainbikes oder Dirtbikes nicht erlaubt, um die Betonflächen zu schonen. Müll soll in den aufgestellten Tonnen entsorgt werden – zusätzliche Abfallbehälter sind für Dezember geplant. Eine Ausweitung der Beleuchtung ist nicht vorgesehen, um Lichtverschmutzung im angrenzenden Stevergebiet zu vermeiden und Lärmschutzvorgaben einzuhalten.

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