Stand: 02.11.2026

Die meisten Weihnachtsmärkte in Niedersachsen öffnen 2026 am Montag, 23. November, dem Tag nach Totensonntag. Hier finden Sie die Märkte im Emsland, in der Grafschaft Bentheim, im Osnabrücker Land, im Münsterland, im Oldenburger Münsterland und in Ostfriesland mit Datum, Ort und Besonderheiten. Die Übersicht wird laufend ergänzt.
Weihnachtsmärkte im Emsland
- Lingen: Montag, 23. November, bis Mittwoch, 30. Dezember, auf dem historischen Marktplatz. Der Fliegende Weihnachtsmann hebt wieder über dem Platz ab, danach nimmt er Wunschzettel entgegen. Auf der überdachten Eisfläche läuft vom 30. November bis 16. Dezember der FUX&HAS Cup im Eisstockschießen. Öffnungs- und Flugzeiten nennt die LWT noch.
- Meppen: Montag, 23. November, bis Mittwoch, 30. Dezember. Das Historische Rathaus wird zur Leinwand: Die Show „Weihnachtsleuchten“ läuft täglich um 17 und 19 Uhr, eine Preview gibt es schon am Samstag, 21. November, um 19 Uhr. Zum Termin
- Lathen: Samstag, 28. November, 16 bis 21 Uhr, und Sonntag, 29. November, 14 bis 18 Uhr, am Markt 7 und auf dem Kolpingplatz, Eintritt frei. Am Samstag gibt es Cupcakes verzieren mit Starbäcker Patrik Schäfer und das Pianomobil mit Arndt Baeck, an beiden Tagen kommen Eisprinzessin und Nikolaus. Zum Artikel
- Lahn: Sonntag, 29. November, 14 bis 18 Uhr, rund um das Heimathaus. Zum Termin
Weihnachtsmärkte in der Grafschaft Bentheim
- Bad Bentheim: Freitag, 4. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember, vor der Burg Bentheim.
Weihnachtsmärkte in Osnabrück
- Osnabrück: Montag, 23. November, bis Dienstag, 22. Dezember, in der Altstadt zwischen Rathaus, Marienkirche, Dom und Johanniskirche.
Weihnachtsmärkte im Oldenburger Münsterland
- Cloppenburg: Eröffnung am Donnerstag, 26. November, ab Freitag, 27. November, täglich ab 12 Uhr in der Innenstadt. An den Adventswochenenden stellen sich in der Bürgerbude Vereine und Initiativen vor. Zum Termin
- Molbergen: 29. Weihnachtsmarkt am Samstag, 12. Dezember, ab 17 Uhr. Zum Termin
Vorweihnachtszeit im Münsterland
- Coesfeld: Der Lichtersamstag am 21. November eröffnet die Vorweihnachtszeit mit beleuchteter Innenstadt, Unterhaltung und längeren Öffnungszeiten der Geschäfte.
- Rhede (Kreis Borken): Donnerstag, 3. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember, rund um die St.-Gudula-Kirche. Do und Fr 15 bis 20 Uhr, Sa 15 bis 22 Uhr, So 11 bis 20 Uhr. Nikolauszug am Donnerstag ab 17.30 Uhr, Wunderkerzenabbrennen am Sonntag gegen 19 Uhr. Zum Artikel
Weihnachtsmärkte in Ostfriesland
- Aurich: „Auricher Weihnachtszauber“ von Montag, 23. November, bis Mittwoch, 30. Dezember.
- Norden: „Nörder Wiehnacht“ von Montag, 23. November, bis Mittwoch, 30. Dezember, auf dem Torfmarkt. Sonntags bis mittwochs 11 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags 11 bis 21 Uhr, Heiligabend bis 13 Uhr, am 25. und 26. Dezember geschlossen. Wegen des Marktes ist ein Teil der Straße Am Markt gesperrt, Bushaltestellen sind verlegt.
- Greetsiel: an zwei Wochenenden, 5. und 6. sowie 12. und 13. Dezember.
- Norderney: „Winterzauber“ auf dem Kurplatz zwischen den Jahren, etwa vom 27. Dezember bis 3. Januar 2027.
- Emden: „Engelkemarkt“ von Montag, 23. November, bis Donnerstag, 31. Dezember, an der Ratsdelft und im Stadtgarten vor dem Ostfriesischen Landesmuseum. Vom 24. bis 26. Dezember geschlossen.
- Leer: Montag, 23. November, bis Mittwoch, 30. Dezember, in der Innenstadt. Am 25. und 26. Dezember geschlossen.
- Carolinensiel: Wintermarkt von Freitag, 27. November, bis Neujahr, 1. Januar 2027.
Weitere Märkte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Ihr Weihnachtsmarkt fehlt? Schicken Sie Ort, Datum, Öffnungszeiten und Programm an [email protected].
Woher der Weihnachtsmarkt kommt
Die ersten Märkte vor Weihnachten sind im deutschsprachigen Raum seit dem 14. Jahrhundert belegt: München hatte 1310 einen Nikolausmarkt, in Bautzen gab es 1384 den Wenzelsmarkt, der Dresdner Striezelmarkt wird 1434 erstmals erwähnt. Gefeiert wurde dort zunächst wenig. Die Menschen deckten sich vor dem Winter mit Fleisch, warmer Kleidung, Kerzen, Körben und Werkzeug ein.
Mit der Zeit kamen Geschenke für Kinder und Bedienstete dazu, und Zuckerbäcker, Spielzeugmacher und Korbflechter durften ihre Waren anbieten. Daraus wurden die Budengassen mit Süßem, Handwerk und Geschenken, wie man sie heute kennt. Ab dem 18. und 19. Jahrhundert wandelte sich der Versorgungsmarkt immer mehr zum Erlebnis.
Der Name „Christkindlmarkt“ geht auf die Reformation zurück. Martin Luther lehnte die Verehrung von Heiligen ab, deshalb sollte nicht mehr der heilige Nikolaus die Geschenke bringen, sondern das Christkind.
Fragen von Kindern
Warum gibt es auf dem Weihnachtsmarkt so viele Lichter? Im Dezember wird es früh dunkel. Die Lichter machen den Markt gemütlich und passen zum Advent, der Zeit, in der man auf Weihnachten wartet.
Warum darf ich keinen Glühwein trinken? In Glühwein ist Alkohol, er ist nur für Erwachsene. Für Kinder gibt es Kinderpunsch, heißen Apfelsaft oder Kakao.
Warum riecht es so nach Zimt und Mandeln? Weil überall gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Waffeln und Bratäpfel verkauft werden. Diese Düfte gehören seit Jahrhunderten zum Markt.
Kann ich dem Weihnachtsmann meinen Wunschzettel geben? Auf manchen Märkten schon. In Lingen nimmt der Fliegende Weihnachtsmann nach seiner Show Wunschzettel entgegen, andere Märkte haben eigene Briefkästen.
Muss man auf dem Weihnachtsmarkt etwas kaufen? Nein. Lichter anschauen, Musik hören und bummeln kostet nichts. Die Flugshow in Lingen ist zum Beispiel ausdrücklich kostenlos.
Fragen von Erwachsenen
Warum öffnen die meisten Märkte erst nach Totensonntag? Totensonntag ist in Niedersachsen ein stiller Feiertag, an dem keine Märkte stattfinden. Die meisten Städte öffnen deshalb am Montag danach, 2026 also am 23. November, und begleiten damit die ganze Adventszeit.
Warum haben manche Märkte bis Silvester geöffnet? Viele Städte wollen die Innenstadt auch zwischen den Jahren beleben. Aurich, Meppen, Lingen, Norden und Leer bleiben bis zum 30. Dezember, Emden bis Silvester. An den Feiertagen selbst schließen viele Märkte.
Was haben Händler und Gastronomen davon? Weihnachtsmärkte holen Besucher aus dem Umland in die Stadt, die dann auch in Geschäften, Cafés und Restaurants einkehren. Lingen nennt genau das als Ziel seiner Flugshow.
Tipps für den Besuch mit Kindern
Vereinbaren Sie vorab einen Treffpunkt, falls Sie sich im Gedränge verlieren. Warme, rutschfeste Kleidung und wenig Gepäck machen den Bummel entspannter, und an Glühweinständen, Feuerschalen und Fahrgeschäften brauchen Kinder ein Auge mehr. Nehmen Sie etwas Bargeld mit, weil nicht jede Bude Karten annimmt, und schauen Sie vorher nach Parkplätzen und Sperrungen.
