Nordhorn – Nachdem die hochansteckende Geflügelpest in der vergangenen Woche in einem Legehennenbetrieb in Hoogstede ausgebrochen war, gibt es nun positive Nachrichten: „Bislang sind keine weiteren Fälle der Virus-Infektion aufgetreten“, berichtet Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer.
Untersuchungsergebnisse durchweg negativ
Als Schutzmaßnahme wurden rund um den betroffenen Betrieb eine Schutzzone (drei Kilometer Radius) und eine Überwachungszone (zehn Kilometer Radius) eingerichtet. Innerhalb der Schutzzone wurden alle geflügelhaltenden Betriebe klinisch untersucht, wobei keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Auch die Probenanalysen des Lebensmittel- und Veterinärinstituts Oldenburg bestätigten: Alle vorliegenden Ergebnisse aus der Schutzzone sind negativ. Erste Proben aus großen Legehennenhaltungen in der Überwachungszone zeigen ebenfalls keine Hinweise auf Geflügelpest.
Weitere Untersuchungen und Monitoring
Das Veterinäramt konzentriert sich nun auf Hobbyhaltungen, insbesondere Enten und Gänse, die potenziell Kontakt zu Wildvögeln hatten. Diese Tiere gelten als besonders anfällig für eine Infektion. Gleichzeitig wird der betroffene Betrieb in Hoogstede weiterhin gereinigt und desinfiziert. Dr. Kramer betont: „Von diesem Betrieb geht keine Infektionsgefahr mehr aus.“
Strenge Maßnahmen bleiben bestehen
Innerhalb der Schutz- und Überwachungszone gelten weiterhin Seuchenbekämpfungsmaßnahmen, darunter die Aufstallung des Geflügels sowie Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. Geflügelhalter werden angehalten, Auffälligkeiten umgehend dem Veterinäramt zu melden.
Sollten keine weiteren Fälle auftreten, könnten die Restriktionszonen Ende Februar aufgehoben werden.
Quelle: Landkreises Grafschaft Bentheim

