Nordhorn – Die HSG Nordhorn-Lingen darf sich zur Saison 2025/26 auf vielversprechenden Zuwachs freuen: Der niederländische Linksaußen Kyan van Berlo hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird künftig gemeinsam mit Maximilian Lux das Flügelduo bilden. Der 1,77 Meter große Linkshänder bringt nicht nur Talent und Tempo mit, sondern auch internationale Erfahrung aus der belgisch-niederländischen Super Handball League.
Der 20-Jährige stammt aus Gemert nahe Eindhoven und fiel bereits früh durch seine Spielfreude auf: Mit 15 Jahren debütierte er in der zweiten Liga der Niederlande, später folgten Stationen bei Handbal Houten und den Limburg Lions. Aktuell absolviert er parallel zu seiner Handballkarriere eine Ausbildung als Bewegungs- und Gymnastiktrainer für Kinder – eine Kombination, die seine Bodenständigkeit und sein Engagement unterstreicht.
Seine sportliche Entwicklung blieb auch den Verantwortlichen der HSG nicht verborgen. Mark Bult, Co-Trainer und selbst Niederländer, war maßgeblich an der Verpflichtung beteiligt und lobt Van Berlos Vielseitigkeit: „Er hat sich beim Probetraining hervorragend präsentiert. Schnell, beweglich und mit vielen Wurfvarianten – das ist genau das, was wir gesucht haben.“
Für das niederländische Nachwuchsteam „Jong Oranje“ hat Van Berlo bereits mehrere Länderspiele absolviert und steht nun kurz davor, den Sprung in die A-Nationalmannschaft zu schaffen. Sein großes Vorbild: Uwe Gensheimer, einst Publikumsliebling bei Paris St. Germain – einem Verein, von dem Kyan träumt.
Seine Vorfreude auf die HSG ist groß, besonders auf die leidenschaftliche Atmosphäre in der Emsland Arena, die er bereits als Zuschauer beim Heimspiel gegen Dessau erlebt hat. Neben dem Handball verbringt der junge Niederländer seine Freizeit gern mit Darts, Serien und Reisen – Interessen, die ihn auch abseits des Spielfelds nahbar machen.
Mit der Verpflichtung von Kyan van Berlo setzt die HSG Nordhorn-Lingen ihre Tradition fort, vielversprechende Talente aus den Niederlanden zu integrieren. Ein Schritt, der nicht nur sportlich sinnvoll erscheint, sondern auch die Verbundenheit zur Nachbarregion stärkt.

