Baumfrevel in Meppen: Verursacher meldet sich bei der Polizei

Anzeige

Meppen – Ein drastischer Rückschnitt eines Straßenbaums in der Gerstenfeldstraße sorgte Ende April für Aufsehen. Der betroffene Baum war so stark bearbeitet worden, dass nur noch der Stamm übrig blieb – ein klarer Fall von Sachbeschädigung, wie die Stadt Meppen der Polizei meldete.

Missglückte Gartenpflege mit Folgen

Nach einem öffentlichen Zeugenaufruf meldete sich nun am 13. Mai eine Person bei der Polizei und gestand, für den Vorfall verantwortlich zu sein. Nach eigenen Angaben hatte der oder die Betroffene versucht, den Baum zu pflegen und „in Form zu bringen“, allerdings ohne das notwendige Wissen und offenbar in der Annahme, es sei erlaubt.

„Es war nicht bekannt, dass das eigenständige Zurückschneiden städtischer Bäume verboten ist“, gab die Person an. Eine Unkenntnis, die nun teure Konsequenzen nach sich ziehen könnte – denn bei öffentlichen Bäumen handelt es sich um Eigentum der Stadt, und Eingriffe daran sind genehmigungspflichtig.

Der Baum zeigt erste Lebenszeichen

Trotz des starken Rückschnitts zeigen sich erste Anzeichen der Erholung. Der Stamm treibt offenbar erneut aus – ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Natur in der Siedlung.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel