Wissenslücken zu Eierstockkrebs: Nur 16 % informiert

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Eine aktuelle Umfrage offenbart große Wissenslücken unter Frauen über Eierstockkrebs. Obwohl 86 % den Begriff kennen, fühlen sich nur 16 % gut informiert über Symptome und Risiken.

Großer Aufklärungsbedarf bei Eierstockkrebs

Eine jüngst durchgeführte Umfrage unter 1.500 Frauen ab 45 Jahren zeigt alarmierende Defizite im Wissen über Eierstockkrebs. Trotz der hohen Bekanntheit des Begriffs, fühlen sich nur 16 % der Befragten gut informiert, während 64 % keine typischen Symptome benennen konnten. Die Umfrage verdeutlicht den dringenden Bedarf an besserer Aufklärung.

Symptome ernst nehmen

Die Frauen geben auch an, dass viele von ihnen bei Beschwerden zunächst abwarten würden, ob sich die Symptome von selbst bessern. 27 % teilen diese Meinung, was die Notwendigkeit unterstreicht, Frauen über die Bedeutung akuter und anhaltender Beschwerden aufzuklären.

Prof. Dr. Beyhan Ataseven, Gynäkologin und Direktorin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, betont, dass Frauen nicht nur über den Begriff Eierstockkrebs informiert werden sollten, sondern auch konkrete Kenntnisse über Symptome und Risiken benötigen. Ihr Appell: „Aufklärung bedeutet nicht, Angst zu machen, sondern Orientierung zu geben. Frauen sollten wissen, welche Beschwerden ernst zu nehmen sind und wann sie ärztlichen Rat suchen sollten.“

Aufklärungskampagnen zum Welt-Eierstockkrebs-Tag

In Vorbereitung auf den Welt-Eierstockkrebs-Tag am 8. Mai 2026 setzen die Unternehmen AstraZeneca und MSD Sharp & Dohme auf Aufklärung. Ziel ist es, wichtige Informationen zu Erkrankungen und Symptomen zugänglich zu machen und den Austausch zwischen betroffenen Frauen und Expert:innen zu fördern.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem eine Radiobeitrag-Sendung bei Klassik Radio, in der Experten über Eierstockkrebs sprechen, sowie eine Newsletter-Kampagne, die gezielt Frauen in Risikogruppen informiert. So erhalten Abonnent:innen namhafter Frauenzeitschriften wertvolle Informationen, beispielsweise über das erhöhte Risiko durch genetische Faktoren.

„Ich hätte mir gewünscht, dass ich erste Anzeichen bereits gekannt hätte“, sagt Jennifer Beinker, eine betroffene Frau und Unterstützerin der Aufklärungskampagnen. Ihr Statement unterstreicht die Dringlichkeit, Betroffene und Interessierte besser zu informieren.

Für umfassende Informationen zu Warnzeichen, Diagnostik und Therapie steht Interessierten die Webseite www.wegweiser-eierstockkrebs.de zur Verfügung.

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