Berlin, 3. September 2025. Die Branchenvertreter der deutschen Automobilindustrie äußern sich zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. VDA-Präsidentin Hildegard Müller betont, dass die Unternehmen bereits aktiv soziale und ökologische Risiken in ihren globalen Lieferketten angehen. Dabei verweist sie auf die Responsible Supply Chain Initiative, ein Instrument für freiwillige Vor-Ort-Überprüfungen und frühzeitige Gegenmaßnahmen.
Müller fordert jedoch eine Streichung der Berichtspflichten des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) und plädiert für Rechtssicherheit sowie weniger Bürokratie, um den Mittelstand in der Automobilbranche zu entlasten. „Eine komplette Aussetzung des LkSG inklusive aller Sanktionen ist notwendig“, so Müller. Wichtig ist für die Präsidentin zudem eine klare Übergangsregelung zur künftigen Europäischen Lieferkettenrichtlinie, um eine praxisnahe Umsetzung sicherzustellen.
Die Bundesregierung solle die angekündigten Schritte zügig umsetzen und sich auf europäischer Ebene für weitere Entlastungen einsetzen. Denn Bürokratie binde aktuell enorme Ressourcen, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.
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Quelle: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)

