Nachtspaziergang auf beleuchteter Allee mit Bäumen. Romantische Atmosphäre im Parkweg.

Sicher durch die Dunkelheit: Nightwalks für Frauen starten im Emsland

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MEPPEN. Wenn die Tage kürzer werden, wächst bei vielen Frauen das Bedürfnis nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Um das persönliche Sicherheitsgefühl zu stärken, bieten elf Kommunen im Landkreis Emsland in diesem Herbst wieder die beliebten „Nightwalks für Frauen – angstfrei durch die Nacht“ an. Der erste Walk findet am 1. Oktober in Haren statt, der letzte am 3. Dezember in Lathen.

Begleitet von der erfahrenen Selbstbehauptungs- und Verteidigungstrainerin Gaby Bothe, führen die abendlichen Spaziergänge durch Straßen, Wege und Plätze der jeweiligen Orte. Ziel ist es, Frauen Strategien an die Hand zu geben, mit unangenehmen oder bedrohlichen Situationen besser umzugehen. „Es geht nicht um körperliche Selbstverteidigung, sondern um Wahrnehmung, Intuition und Selbstbehauptung“, erklärt Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland, die das Angebot koordiniert.

Die Walks beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa zwei Stunden. Der Teilnahmebeitrag beträgt vier Euro. Treffpunkte werden bei der Anmeldung mitgeteilt. Bei Regenwetter findet das Angebot als Indoor-Workshop statt. Jeder Abend endet mit einem kleinen Snack und der Möglichkeit zum Austausch.

Die Termine im Überblick:

  1. Oktober: Stadt Haren (Ems)
  1. Oktober: Samtgemeinde Lengerich
  1. Oktober: Gemeinde Emsbüren
  1. Oktober: Samtgemeinde Sögel
  1. Oktober: Samtgemeinde Spelle
  1. Oktober: Stadt Lingen (Ems)
  1. November: Stadt Meppen
  1. November: Samtgemeinde Freren
  1. November: Samtgemeinde Herzlake
  1. November: Stadt Papenburg
  1. Dezember: Samtgemeinde Lathen

Die Anmeldung erfolgt direkt bei den Gleichstellungsbeauftragten der jeweiligen Kommune. Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur Trainerin Gaby Bothe sind unter www.selbstverteidigung-catmove.de zu finden.

„Die Nightwalks bieten Frauen die Möglichkeit, sich in sicherer Umgebung mit dem Thema Sicherheit auseinanderzusetzen und das eigene Verhalten bewusster zu reflektieren“, so Kohne. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit im Emsland.

Quelle: Landkreis Emsland, Gleichstellungsstelle. Flyer: Gleichstellungsbeauftragte Emsland

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