EU-Indonesien-Abkommen stärkt Diversifizierung und sichere Lieferketten für deutsche Unternehmen

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Berlin. Das neue EU-Abkommen mit Indonesien setzt ein Zeichen für die Diversifizierung der Lieferketten und stärkt die Wirtschaft. Mit dem Abbau von Zöllen und weniger Bürokratie sollen Handel und Investitionen zwischen der EU und Indonesien erleichtert werden. Damit gewinnt das Abkommen für die deutsche Wirtschaft besondere Bedeutung.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) betont, dass das Abkommen den wachsenden Abschottungstendenzen im globalen Handel entgegenwirkt. Volker Treier, Außenwirtschaftschef des DIHK, erklärt: „Der Abbau von Zöllen und Bürokratie erleichtert Handel und Investitionen mit der wichtigen G20-Volkswirtschaft Indonesien und verringert Abhängigkeiten deutscher Firmen.“ Besonders wichtig sei der Ausschluss von Exportverboten für Rohstoffe, wie Nickel, der für rohstoffarme Länder wie Deutschland entscheidend ist. Die deutsche Wirtschaft sieht in Indonesien auch Chancen, dortige Rohstoffe durch Investitionen und Arbeitsplätze zu veredeln.

Das Abkommen stehe jetzt vor der schnellen Ratifizierung, damit Unternehmen die sich daraus ergebenden neuen Geschäftsgewinne rasch nutzen können. Darüber hinaus seien weitere Handelsabkommen mit Ländern wie Indien, Thailand, Malaysia und den Philippinen sowie eine enge Abstimmung mit Handelsblöcken wie CPTPP geplant, um die Diversifizierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte voranzutreiben und die regelbasierte Handelsordnung in der EU zu stärken.

Für Unternehmen im Emsland und der Grafschaft Bentheim bedeuten diese Entwicklungen mehr Sicherheit in globalen Lieferketten und neue Geschäftsmöglichkeiten. Das Abkommen ist ein Schritt, um die wirtschaftliche Stabilität angesichts globaler Herausforderungen zu fördern. Weitere Informationen zum Abkommen und zur Außenwirtschaft bietet die Deutsche Industrie- und Handelskammer auf www.dihk.de.

Intern können Leser mehr zum Thema Wirtschaft in der Region im Wirtschaftsbereich von regionalupdate.de finden.

Quelle: DIHK Presse Berlin

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