Gildehaus. Am Montagabend kontrollierten Polizeibeamte der Verfügungseinheit Schwerlast auf der A30 einen niederländischen Lkw, der mit 72 Tonnen Altmetall unterwegs war, obwohl nur 40 Tonnen erlaubt sind.
Hintergrund der Kontrolle war eine routinemäßige Überprüfung eines Fahrzeugs aus Richtung Lingen mit Ziel Hengelo. Der Fahrer zeigte zunächst eine Wiegekarte mit knapp 40 Tonnen vor, was im deutschen Straßenverkehr zulässig wäre. Die Inspektion auf der geeichten Waage in Gildehaus ergab jedoch, dass die Karte nur die Zugmaschine erfasste, während der Anhänger weitere 32 Tonnen wog.
So lag das tatsächliche Gesamtgewicht des Gespanns bei 72 Tonnen, das sind mehr als 80 Prozent über der erlaubten Gesamtmasse. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und erhob eine Sicherheitsleistung. Auf die Halterfirma kommt nun eine Geldbuße und ein Gewinnabschöpfungsverfahren zu.
Diese Kontrolle verdeutlicht die Bedeutung präziser Gewichtskontrollen für die Verkehrssicherheit, insbesondere auf wichtigen Verkehrsachsen wie der A30. Das Hauptkeyword „Lkw mit 72 Tonnen“ wird damit auch für die Verkehrssicherheit in der Region relevant.

