Barbarastollen feiert 50 Jahre: Deutschlands Gedächtnis im Bergwerk

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Freiburg. Der Zentrale Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland, besser bekannt als Barbarastollen, begeht in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Seit 1975 werden in einem stillgelegten Bergwerk bei Freiburg Millionen Dokumente auf Mikrofilm archiviert – von Urkunden über Verträge bis hin zu bedeutenden Schriften. Ziel ist es, deutsche Geschichte für mindestens 500 Jahre sicher aufzubewahren.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) lädt am 9. Oktober 2025 zu einer Jubiläumsfeier in den Stollen ein. Auf dem Programm stehen die Eröffnungsrede von BBK-Präsident Ralph Tiesler, Beiträge von Ehrengästen sowie ein Interview mit Dietrich Hofmaier, Zeitzeuge der Anfangsjahre. Medienvertreterinnen und Medienvertreter können an einer Begehung des ZBO teilnehmen. Höhepunkt der Veranstaltung ist die symbolische Einlagerung weiterer Dokumente.

Der Barbarastollen 50 Jahre gilt als einzigartiges Archiv von nationaler Bedeutung. In klimatisch gesicherten Räumen lagern Millionen Mikrofilme, die auch Katastrophen überstehen sollen. Damit ist der Standort ein „Gedächtnis der Nation“ und ein zentraler Pfeiler im Konzept des Bevölkerungsschutzes.

Das BBK betont, dass der Barbarastollen nicht nur historische Dokumente bewahrt, sondern auch Teil der Sicherheitsvorsorge ist. Die Einlagerung soll gewährleisten, dass zukünftige Generationen Zugriff auf zentrale Zeugnisse deutscher Geschichte haben.

Weitere Informationen bietet das BBK.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

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