Warendorf. Mit der Initiative „100 Schulpferde plus“ unterstützt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) Reitschulen in ganz Deutschland. Ziel ist es, die Basis des organisierten Pferdesports zu stärken und den Zugang zum Reiten für Kinder, Jugendliche und Einsteiger zu sichern – auch in Zeiten steigender Kosten und wachsender Anforderungen.
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die direkte Unterstützung bei der Anschaffung geeigneter Schulpferde. Gemeinsam mit der Reit-WM Aachen 2026 stellt die FN dafür Mittel bereit. So konnte unter anderem der Schimmelhof in Bremen ein neues Schulpferd aufnehmen – ein Beispiel für gelungene Förderung und konkrete Wirkung vor Ort.
Großen Zuspruch fand auch der erste FN-Schulpferdetag, der Ende September in Warendorf stattfand. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Reitschulen kamen zusammen, um sich praxisnah zu Themen wie Pferdeauswahl, Haftungsfragen und Ausbildungsmöglichkeiten auszutauschen. Die Veranstaltung bot fachlichen Input, Erfahrungsaustausch und konkrete Impulse für die tägliche Arbeit im Schulbetrieb.
„Reitvereine und Reitschulen sind das Rückgrat unseres Sports“, betont die FN in ihrer Mitteilung. Der Verband sieht in der Initiative einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Reitens als Breitensport – besonders in ländlichen Regionen, in denen Vereine oft zentrale Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche darstellen.
Die Auswahl der unterstützten Betriebe erfolgt auf Grundlage klar definierter Kriterien. Neben dem pädagogischen Konzept und der Qualifikation der Ausbilderinnen und Ausbilder spielt auch die artgerechte Haltung der Pferde eine wichtige Rolle.
Die FN plant, das Programm auch in den kommenden Jahren fortzusetzen und weiter auszubauen. Weitere Informationen zur Initiative finden sich auf der Website der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Quelle: Deutsche Reiterliche Vereinigung

