Coesfeld. Der bundesweite Wettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ geht in die vierte Runde und lädt Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren ein, Geschichte aktiv zu erforschen. Unter dem diesjährigen Motto „Neue Begegnungen“ können Schulklassen, Projektgruppen oder Jugendinitiativen bis zum 1. Februar 2026 eigene Beiträge zur Zeit seit 1989/90 einreichen – ob als Podcast, Comic, Video oder Kunstprojekt.
Im Fokus steht die Frage, wie die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung das Leben der Menschen verändert haben – gerade auch in Regionen wie dem Kreis Coesfeld. Welche persönlichen Geschichten wurden bislang kaum erzählt? Welche Veränderungen lassen sich bis heute spüren? Der Wettbewerb regt zur kritischen Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Geschichte an und fördert zugleich Kreativität, Medienkompetenz und Teamarbeit.
Geschichte entdecken, Berlin erleben
Die Teilnahme erfolgt in Gruppen mit mindestens zwei Jugendlichen, begleitet von einer volljährigen Betreuungsperson. Besonders interessant: Die Beiträge können auch im Rahmen von Schulprojekten, AGs oder fächerübergreifendem Unterricht eingebunden werden. Die Initiative bietet darüber hinaus Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Online-Sprechstunden für Teilnehmende an.
30 Preise mit bis zu 3.000 Euro sowie eine Reise zur feierlichen Preisverleihung in Berlin erwarten die besten Teams. Weitere Informationen zur Anmeldung und Gestaltung finden sich auf www.umbruchszeiten.de.
Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland.

