Hohes Risikobewusstsein unter IT-Dienstleistern: 81 % sehen Datenverlust als größte Gefahr

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Digitale Realität

München. IT-Dienstleistungsunternehmen zeigen ein starkes Bewusstsein für IT-Risiken und Datenverlust. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen IT-Umfrage, die im Auftrag von Hiscox durchgeführt wurde. Die Umfrage verdeutlicht die wachsenden Sorgen der Branche über potenzielle Risiken, insbesondere in Bezug auf Cyberangriffe und menschliches Versagen.

Erschreckende IT-Risiken!

Die Umfrage, die im September 2025 vom Marktforschungsunternehmen Statista durchgeführt wurde, befragte 200 Entscheider in IT-Dienstleistungsunternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass 81 % der Befragten Datenverlust durch Cyberangriffe als kritisches Risiko einstufen, was einen Anstieg von 4 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Auch die Sorge vor Datenverlust aufgrund menschlichen oder IT-Versagens ist gestiegen; 77 % der Unternehmen fürchten dies, im Vorjahr waren es nur 68 %. Darüber hinaus wird der Ausfall der IT-Infrastruktur von 70 % der Befragten als relevantes Risiko angesehen.

Ein weiteres bedeutendes Risiko identifizieren 66 % der Teilnehmer in Form von Schäden durch Verletzung geistiger Eigentumsrechte sowie durch Projektverzug und -abbruch. Programmerfehler und die damit verbundenen Kosten schätzen ebenfalls 66 % der Befragten als Bedrohung ein. Zudem sehen 62 % Klagen aus dem In- oder Ausland als potenzielles Risiko an.

„Die Zahlen machen deutlich: IT-Dienstleister sind sich ihrer Gefährdungslage bewusst – und handeln danach“, sagte Marc Thamm, Product Head Technology & General Liability bei Hiscox.

Diese Einsicht führt zu einer verstärkten Fokussierung auf Risikomanagement, insbesondere bei mittelgroßen Unternehmen, die regelmäßig mit sensiblen Daten und komplexen Projekten arbeiten. Effiziente Präventionsstrategien, klare Prozesse sowie maßgeschneiderte Versicherungslösungen sind entscheidend, um das finanzielle Risiko abzusichern.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Für die IT-Branche in München, die als eine der zentralen Technologiestandorte in Deutschland gilt, haben die Ergebnisse der Umfrage wichtige Implikationen. Angesichts der hohen Dichte an Unternehmen, die sich auf innovative Technologien und digitalisierte Dienstleistungen spezialisiert haben, müssen Führungsverantwortliche in der Region umso mehr auf robuste Sicherheitsprotokolle und geeignete Versicherungen setzen. Dies betrifft nicht nur große Konzerne, sondern auch Mittelständler, die häufig zur Innovationskraft der Region beitragen.

Die prägnanten Ergebnisse der Hiscox-Umfrage verdeutlichen, dass IT-Risiken und Datenverlust keinesfalls vernachlässigt werden dürfen. Unternehmen sind gefordert, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um ihre sensiblen Daten zu schützen und ausfallbedingte Schäden zu minimieren.

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