Schwerpunktkontrollen, Fluchten und Drogenfahrten: Polizei Münster zieht Bilanz

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Münster. Die Polizei Münster meldet eine Vielzahl an Einsätzen im Rahmen eines landesweiten Fahndungs- und Kontrolltags sowie mehrere Verkehrsvorfälle vom Montag, 24. November 2025. Schwerpunkt der Maßnahmen war die Bekämpfung von Eigentumskriminalität und Hauptunfallursachen – mit sichtbaren Ergebnissen.

Zwischen 11 und 19 Uhr führten Einsatzkräfte über 450 Personenkontrollen durch, darunter gezielte Maßnahmen an der Promenade, der Friedrich-Ebert-Straße und am Bremer Platz. Zwei gestohlene Fahrräder wurden sichergestellt, eine 43-Jährige griff bei einer Kontrolle einen Beamten an und wurde festgenommen. Auch ein per Haftbefehl gesuchter Mann wurde aufgegriffen.

Polizei Münster intensiviert Präsenz und Verkehrskontrollen

Im Umfeld des Hauptbahnhofs kontrollierte die Polizei 21 Personen in der Waffenverbotszone. „Auch der Bremer Platz ist kein rechtsfreier Raum“, betonte Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf. Positiv sei, dass keine Messer oder gefährlichen Gegenstände gefunden wurden.

Bei Verkehrskontrollen auf Stadtstraßen und Autobahnen wurden 423 Fahrzeuge geprüft. Rund 70 Verstöße, insbesondere zu hohe Geschwindigkeit, Rotlichtmissachtungen und Radfahrer-Fehlverhalten, wurden festgestellt. Dorndorf: „Sichtbare Präsenz und Konsequenz sind ein zentraler Baustein der Unfallprävention.“

Alkohol, Drogen, Fahrerflucht: Mehrere Vorfälle im Stadtgebiet

Am Abend gegen 23:30 Uhr kam ein 21-jähriger Sendener mit 0,8 Promille von der Straße ab und flüchtete in ein Waldstück. Dort wurde er mit seinen Kennzeichen in der Hand gestellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Bereits am Morgen touchierte ein 23-jähriger Münsteraner unter Drogeneinfluss (Cannabis) ein geparktes Fahrzeug. Auch ihm wurde der Führerschein entzogen.

Kind läuft in Auto – Polizei sucht Zeugen

Auf der Aegidiistraße lief am 20. November gegen 14:15 Uhr ein unbekannter Junge in ein stehendes Auto. Er entfernte sich anschließend, mutmaßlich unverletzt. Die Polizei bittet um Hinweise unter 0251 275-0.

Weitere Informationen zum Thema Waffenverbotszonen und Sicherheit in NRW finden sich auf polizei.nrw.

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