Gruppe von fünf Personen vor einem Banner mit der Aufschrift 'Halt zu Gewalt!' in einer Klinik.

Asklepios-Kampagne #HaltzuGewalt gewinnt den „Oscar“ der Betriebsräte

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Hamburg. Der Asklepios Konzernbetriebsrat hat gemeinsam mit dem Vorstand für seine Initiative #HaltzuGewalt den Deutschen Betriebsrätepreis 2025 in Gold sowie den Publikumspreis des Deutschen Betriebsrätetages in Bonn erhalten. Diese Auszeichnungen wurden am heutigen Tag in Hamburg übergeben und sind eine Anerkennung für die engagierte Arbeit, die sich gegen Gewalt gegenüber Klinikbeschäftigten richtet.

Preise für Gewaltprävention

Die Initiative #HaltzuGewalt stand im Mittelpunkt der Verleihung, wobei Thorsten Halm, Geschäftsführer des Deutschen Betriebsrätetags, die Urkunde und den Pokal an die Betriebsrätinnen Sonja Guder und Rebecca Stüdemann sowie an Anna Claußen und Bettina Köster aus dem Konzernbereich Personal überreichte. Diese Projektgruppe hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg die Kampagne ins Leben gerufen. Joachim Gemmel, CEO der Asklepios Kliniken Gruppe, äußerte sich stolz über die Anerkennung:

„Ich bin stolz darauf, dass wir bei Asklepios mit der Initiative #HaltzuGewalt ein klares Zeichen setzen. Gemeinsam wollen wir unsere Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken besser vor Übergriffen schützen.“

Die Auszeichnung ist besonders bedeutend, da dies erst das zweite Mal in der 22-jährigen Geschichte des Deutschen Betriebsrätetages ist, dass ein Projekt sowohl den Betriebsrätepreis in Gold als auch den Publikumspreis erhält. Der Publikumspreis wird von den Delegierten der Betriebsräte vergeben und gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in diesem Bereich. Thomas Haul, Konzernbetriebsratsvorsitzender, würdigte die Entscheidung der Delegierten, das Engagement der Hamburger Betriebsräte zu honorieren:

„Der Publikumspreis des Deutschen Betriebsrätetags ist die größte Auszeichnung, die man als Betriebsrat erhalten kann.“

Hintergründe und Maßnahmen der Kampagne

Die Kampagne #HaltzuGewalt wurde ins Leben gerufen, um Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor Übergriffen zu schützen. Im Rahmen dieser Initiative wurden effektive Maßnahmen ergriffen, um einem Anstieg von Übergriffen gegen Beschäftigte entgegenzuwirken. Hierzu gehören unter anderem:

  • Schulungen für Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräfte
  • Deeskalationstrainings
  • Bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit
  • Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen mittels Security-Personal
  • Bereitstellung von Schrillalarmen
  • Unterstützung bei rechtlichen Schritten durch die Rechtsabteilung

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen und zu zeigen, dass „Notaufnahmen kein rechtsfreier Raum“ sind.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Der Asklepios Betriebsrätepreis und die damit verbundenen Auszeichnungen sind ein starkes Zeichen für den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Gesundheitsbranche. Die Stadt Hamburg profitiert von der Initiative, die nicht nur die Sicherheit der Beschäftigten verbessert, sondern auch das allgemeine Bewusstsein für Gewaltprävention schärft.

In Kürze wird die Asklepios Gruppe weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in ihren Einrichtungen umsetzen. Die Förderung von Respekt und Sicherheit am Arbeitsplatz wird auch künftig im Fokus stehen. Die Auszeichnungen unterstreichen den Wert gemeinsamer Anstrengungen von Betriebsrat und Management im Hinblick auf die Schaffung eines respektvollen Arbeitsumfeldes. Der Asklepios Betriebsrätepreis ist somit nicht nur eine Ehrung, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Förderung einer Kultur des Respekts und der Sicherheit in der Gesundheitsversorgung.

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