Klinikum Großburgwedel stärkt regionale Gesundheitsversorgung

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Das KRH Klinikum Großburgwedel setzt mit der Medizinstrategie 2030 auf eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Der Standort erhält mit einem neuen Herzkatheterlabor und einem modernen MRT zentrale Einrichtungen zur Verbesserung der Patientenversorgung.

Medizinstrategie 2030 und neue Versorgungsangebote

Im Rahmen der Medizinstrategie 2030 hat das KRH Kliniknetzwerk klare Versorgungsrollen definiert, um die medizinische Leistung innerhalb der Region zu optimieren. Ziel ist, Standorte zu spezialisieren und eine qualitativ hochwertige Versorgung vor Ort sicherzustellen. Mit der Kombination der Kliniken in Lehrte und Großburgwedel wird ein neuer Schwerpunktversorger geschaffen, der bereits jetzt von bedeutenden Investitionen profitiert.

Herzkatheterlabor und MRT fördern Patientenversorgung

Die offizielle Eröffnung des neuen Herzkatheterlabors sowie des modernen MRT-Geräts fand kürzlich im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt. Beide Einrichtungen sind zentrale Bestandteile der zukünftigen medizinischen Ausrichtung des Klinikums. Dr. Matthias Bracht, Geschäftsführer Medizin, äußerte sich positiv zur Bedeutung dieser Investitionen: „Mit der Inbetriebnahme von HKL und MRT wachsen nicht nur die direkten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten am Standort, sondern sie schaffen auch die Grundlage für die Behandlung komplexer Krankheitsbilder in Großburgwedel.“

Das Herzkatheterlabor ermöglicht eine zeitnahe und hochqualitative Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders bei Notfalleinsätzen reduziert sich die Zeit bis zur lebensrettenden Intervention erheblich. Das MRT erweitert die diagnostischen Optionen signifikant und verbessert die medizinische Infrastruktur des Klinikums spürbar.

Kosten und Bauweise für eine schnelle Umsetzung

Die Kosten für das Herzkatheterlabor belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro, während für das MRT rund 3 Millionen Euro investiert wurden. Die innovative Bauweise des MRT als fertiges Raummodul ermöglicht eine zügige Realisierung und den schnellen Zugang zu modernen medizinischen Techniken. Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, betonte die Vorteile der modulare Erstellung: „Diese Methode der Bauweise gewährleistet eine effiziente Implementierung medizinischen Fortschritts an Bestandsgebäuden.“

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Ausbildung des Klinikstandorts ist die geplante Verlagerung der geriatrischen Fachbereiche aus Lehrte nach Großburgwedel in einen Erweiterungsbau. Mit rund 1.000 Quadratmetern Fläche entstehen hier moderne Zweibettzimmer sowie Therapie- und Behandlungsräume. Diese Maßnahmen unterstreichen den kontinuierlichen und nachhaltigen Ausbau der medizinischen Leistungsfähigkeit am Klinikum Großburgwedel.

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