SOS-Kinderdörfer spüren vermisste Kinder in Syrien auf

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München. Auf der Suche nach vermissten Kindern in Syrien verzeichnen die SOS-Kinderdörfer erste Erfolge. Seit Beginn der Recherche konnten 67 der als vermisst gemeldeten 140 Kinder, die während des Bürgerkriegs vom Assad-Regime von ihren Familien getrennt wurden, wiedergefunden und mit ihren Familien vereint werden.

Erste Erfolge in Syrien

Die SOS-Kinderdörfer haben im Rahmen ihrer Bemühungen einen bedeutenden Schritt zur Auffindung vermisster Kinder in Syrien gemacht. Nach der gewaltsamen Trennung von Familien während des Bürgerkriegs waren Kinder in Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer untergebracht worden. Diese Praxis war jedoch nicht mit den Standards der Organisation vereinbar. Der deutsche Förderverein SOS-Kinderdörfer weltweit e.V. mit Sitz in München forderte in diesem Jahr vollständige Aufklärung über die Umstände und konnte daraufhin eine intensive Suche initiieren.

Von den 140 vermissten Kindern gelang es bereits, 67 ausfindig zu machen. Die Wiedervereinigung mit den Familien ist ein wichtiger Schritt. 35 dieser Kinder waren der Organisation bereits früher bekannt und konnten während des Krieges mit ihren Angehörigen zusammengeführt werden. Die weiteren 32 Kinder wurden im Rahmen der aktuellen Recherchen identifiziert, wobei ihre Identität durch persönliche Besuche, Telefonate und sogar DNA-Abgleiche verifiziert wurde.

„Wir sind unendlich froh über jedes Kind, das wir auffinden konnten und von dem wir wissen, dass es wieder mit seiner Familie zusammenlebt. Den Kindern ist großes Unrecht geschehen, das durch nichts wieder gutzumachen ist“, sagte Simone Toepfer, Kinderschutzbeauftragte der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Herausforderungen bei der Suche

Die Suche nach den vermissten Kindern in Syrien stellte sich von Anfang an als herausfordernd dar. Dabei wurden die Identitäten zahlreicher Kinder zum Teil verschleiert, was die Aufklärung weiter erschwerte. Der deutsche Förderverein setzte sich intensiv dafür ein, den Verbleib der Kinder zu klären, indem er ein unabhängiges Ermittlerteam beauftragte und mit den Ländern Jordanien und Syrien kooperierte.

Die Zusammenarbeit mit der syrischen Übergangsregierung trägt ebenfalls zu den bisherigen Erfolgen bei. Man steht im engen Austausch mit der Regierung sowie mit der UN-Untersuchungskommission für Syrien und hofft, dass mit weiteren Anstrengungen noch mehr Kinder gefunden werden können.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Im Rahmen der Unterstützung für die zurückgekehrten Kinder und deren Familien haben die SOS-Kinderdörfer einen Fonds eingerichtet, der Hilfe in verschiedenen Bereichen anbietet. Dazu gehören unter anderem Bildungsprojekte sowie psychologische Begleitung. Befragungen mit den Familien sollen zeigen, welch Unterstützung benötigt wird, um den betroffenen Menschen nachhaltig zu helfen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Bemühungen um die vermissten Kinder in Syrien positive Fortschritte zeigen. Die weitere Aufklärung des Schicksals der zurückgebliebenen Kinder bleibt von größter Bedeutung, sowohl für die betroffenen Familien als auch für die SOS-Kinderdörfer, die sich Dokumentationen und Unterstützung auf die Fahne geschrieben haben. Die Organisation wird weiterhin ihre Suche fortsetzen und bedarfsgerechte Hilfe anbieten, um die Lebensqualität der betroffenen Kinder zu verbessern und ihren Rückweg in ein normales Leben zu ermöglichen.

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