Berlin. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) beendet in dieser Woche rbbtext, den Teletext des rbb Fernsehens, als eigenständiges redaktionelles Angebot. Diese Umstellung wurde aus Kostengründen notwendig und markiert einen bedeutenden Wandel in der Informationsbereitstellung des rbb. Die Fokus-Keyphrase „rbb stellt um auf ARD-Text“ beschreibt dabei die künftige Ausrichtung des Anbieters.
Wichtiger Schritt für den rbb
Mit dieser Änderung wird der rbb künftig auf den ARD Text zurückgreifen, um den Nutzern weiterhin Informationen bereitzustellen. Sämtliche Programmvorschauen und ein Nachrichten-Überblick von rbb24 Inforadio bleiben im 300-er Magazin des Teletextes über die Standard-Teletexttaste und die HbbTV-Funktion verfügbar. Auch die beliebten Untertitelungen für Hörbehinderte auf Seite 150 sollen aufrechterhalten werden. Die bisherigen Internetangebote des rbbtext, wie die Webseiten rbbtext.de und rbbtext.mobi sowie die dazugehörige App, werden jedoch eingestellt.
„Der Teletext spiegelte auf engem Raum das gesamte Angebot des rbb wider – Information, Kultur, Bildung, Unterhaltung und Sport für die Region“, erklärte Intendantin Ulrike Demmer. Der rbbtext bestand seit den Anfängen der 1990er Jahre und begleitete das Fernsehen in Berlin und Brandenburg über 30 Jahre als Zusatzservice. Ursprünglich 1992 unter den Namen ORBtext und BerlinText gestartet, fusionierten die Angebote zum rbbtext im Jahr 2004.
Durch die Umstellung soll die journalistische Kompetenz des rbb auch weiterhin gesichert bleiben, während gleichzeitig den veränderten Bedingungen im Medienkonsum Rechnung getragen wird. Die Umstrukturierungsmaßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, um den Sender stärker auf aktuelle Herausforderungen, wie die Reduzierung der Einnahmen und neue Technologien, auszurichten.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die Entscheidung, rbbtext einzustellen und auf den ARD Text umzusteigen, steht im Kontext eines umfassenden Sparprogramms, das den gesamten rbb betrifft. Ziel dieser Maßnahmen ist es, auch in Zukunft mit den Angeboten viele Menschen zu erreichen und die Strukturen innerhalb des rbb sinnvoll zu verändern. Dies geschieht vor dem Hintergrund des wachsenden Internetzugangs und der Vielzahl an digitalen Plattformen, die heute zur Verfügung stehen.
Für die Zuschauerinnen und Zuschauer in Berlin und Brandenburg bedeutet die Umstellung, dass sie zwar auf den vertrauten Informationsservicedienst verzichten müssen, jedoch weiterhin mit relevanten Inhalten des ARD Textes versorgt werden. Die künftigen Änderungen sind nicht nur als qualitative Anpassung an die digitale Medienlandschaft zu verstehen, sondern zielen auch darauf ab, den rbb als wichtige Informationsquelle in einer sich dynamisch verändernden Medienwelt zu positionieren.
Die Umstellung zeigt, dass der rbb auf Herausforderungen reagieren muss, um auch in Zukunft den Auftrag zu erfüllen, seinem Publikum aktuelle und relevante Informationen bereitzustellen. Die Fokus-Keyphrase „rbb stellt um auf ARD-Text“ verdeutlicht die geplanten Schritte, die den Sender durch die fortschreitende Digitalevolution und den Wandel der Mediennutzung begleiten sollen.

