Logo des Deutschen Handballbundes mit DHB-Initialen in Weiß auf dunklem Hintergrund, unterstrichen von Deutschlandfarben.

Alfred Gislason nominiert 18 Spieler für die Handball-EM 2026

Anzeige

Junge Mannschaft mit klarem Auftrag

Bundestrainer Alfred Gislason hat am Mittwoch das 18-köpfige Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2026 nominiert. Die Mannschaft steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe: In der Vorrunde warten mit Österreich, Serbien und Spanien drei starke Gegner, bevor es in der Hauptrunde unter anderem gegen Gastgeber und Top-Favorit Dänemark geht. „Ich bin extrem gespannt auf den kommenden Januar“, erklärt Gislason. „Wir haben eine gewachsene, aber weiterhin sehr junge Mannschaft. Für diese Europameisterschaft müssen wir schnell auf unser Top-Niveau kommen, denn der Modus verzeiht bei diesen Gegnern keine Fehler.“

Erfahrung trifft auf Turnierdebütanten

Angeführt wird das DHB-Team von Kapitän Johannes Golla und Torwart Andreas Wolff, der mit 185 Länderspielen und 34 Jahren der erfahrenste und älteste Akteur im Kader ist. Wolff holte bereits 2016 gemeinsam mit Linksaußen Rune Dahmke und Kreisläufer Jannik Kohlbacher den EM-Titel. Vier Spieler stehen vor ihrem ersten großen internationalen Turnier: Rückraumspieler Miro Schluroff debütierte im März im A-Team, Rechtaußen Mathis Häsler und Rückraumlinker Matthes Langhoff – beide U21-Weltmeister von 2023 – folgten im Mai, Abwehrspezialist Tom Kiesler kam erst im Oktober hinzu.

Vorbereitung mit Kroatien-Tests

Die EM-Vorbereitung beginnt am 4. Januar in Hannover. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, unseren Spielern über den Jahreswechsel eine etwas längere Pause zu ermöglichen“, begründet Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton die Planung. Als Testspielgegner steht WM-Zweiter Kroatien bereit – am 8. Januar in Zagreb und am 11. Januar in Hannover. Deutschland bestreitet seine Vorrundenspiele in Herning gegen Österreich (15. Januar), Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar). Die beiden besten Teams erreichen die Hauptrunde, in der neben Olympiasieger Dänemark auch Titelverteidiger Frankreich und Portugal erwartet werden.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel