Neue Förderprojekte starten
Niedersachsen. Die gesundheitsregionen niedersachsen förderung erhält ab 2024 Unterstützung durch sieben neue Projekte. Diese Initiativen zielen darauf ab, kommunale Gesundheitsnetzwerke nachhaltig zu stärken und bieten innovative Ansätze von psychischer Erster Hilfe bis zu generationenübergreifenden Gesundheitsangeboten.
Neue Förderprojekte starten
Vielfalt an Gesundheitsprojekten in Niedersachsen
Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit Partnern sieben Projekte ausgewählt, die ab dem kommenden Jahr die Gesundheitsregionen in Niedersachsen fördern. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem die Einführung von „Mental Health First Aid“ zur psychischen Ersthilfe, der Aufbau eines Parkinson-Netzwerks in Südniedersachsen sowie Unterstützungsangebote für junge pflegende Angehörige, sogenannte „Young Carers“. Die Projekte sollen insbesondere die Verzahnung von medizinischer Versorgung, sozialer Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität vor Ort stärken.
„Die Gesundheitsregionen haben eine hohe Kompetenz, wenn es darum geht, Gesundheit als Ergebnis eines Gesamtprozesses zu begreifen, bei dem medizinische Versorgung, soziale Hilfesysteme und die Qualität der Lebensbedingungen eng miteinander verbunden sind“, sagte Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Schwerpunkte und konkrete Projektbeispiele
Die Auswahl umfasst folgende Projekte:
- Gesundheitspflege im Quartier in Braunschweig, das quartiersorientierte Pflege und Vernetzung vor Ort bietet.
- Mental Health in Nachbarschaften in Delmenhorst, das psychische Gesundheit vor allem bei Kindern und Jugendlichen unterstützt.
- Willkommensbesuche im Landkreis Oldenburg, um frühzeitige Hilfen für Neugeborene zu gewährleisten.
- ParkCareNetz in der Gesundheitsregion Göttingen, das ein sektorenübergreifendes Parkinson-Netzwerk etabliert.
- YoungCarers@OL in Oldenburg, das junge pflegende Angehörige sichtbar macht und fördert.
- 6und60 in Osnabrück, das generationenübergreifende Begegnungen zur Gesundheitsförderung schafft.
- Rotenburger Demenzkontor, das Beratungs- und Unterstützungsangebote für Demenzkranke und Angehörige ausbaut.
Diese Projekte greifen aktuelle demografische, gesundheitliche und soziale Herausforderungen auf und sind Teil eines landesweiten Programms mit einer Förderung von jährlich etwa 1,1 Millionen Euro. Die kontinuierliche Unterstützung der Gesundheitsregionen gilt als erfolgreiches Modell bundesweit.
Förderpartner und Bedeutung für Niedersachsen
Unterstützt werden die Projekte durch verschiedene Partner wie die AOK Niedersachsen, den Verband der Ersatzkassen, die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Dr. Jürgen Peter von der AOK betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung direkt vor Ort. Der Ansatz, medizinische und soziale Hilfesysteme enger zu verzahnen, steht im Zentrum der Förderstrategie für die nächsten Jahre.
„Die Gesundheitsregionen zeigen, wie Menschen vor Ort von kreativen Ideen profitieren können“, so Hanno Kummer vom Verband der Ersatzkassen in Niedersachsen.
Die gesundheitsregionen niedersachsen förderung verbindet medizinische Versorgung und soziale Unterstützung stärker, um die Bevölkerung besser zu versorgen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass gesundheitliche Hilfsangebote verbessert, frühzeitige Prävention gestärkt und anspruchsvolle Versorgungslücken adressiert werden. Kommunen profitieren von den Lösungen, die lokal an Bedürfnissen ausgerichtet sind und nachhaltige Netzwerke schaffen.
Die niedersächsische Landesregierung hat die Förderung bis 2030 verlängert und passt die Strategien laufend an aktuelle Herausforderungen an. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (www.ms.niedersachsen.de) sowie auf regionalupdate.de mit aktuellen Beiträgen zur regionalen Gesundheitsförderung.

