Danke Anke und Happy Birthday!

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Berlin. Anke Engelke gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Gesichtern der deutschen Comedy. Zu ihrem 60. Geburtstag spricht sie offen über ihr Leben, ihren Alltag ohne Smartphone und darüber, warum sie bis heute lieber analog bleibt. Fünf Einblicke zeigen, was die Künstlerin privat bewegt und wie sie sich ihren eigenen Weg bewahrt hat.

Ein Leben mit klaren Überzeugungen

Engelke lebt seit ihrer Jugend vegetarisch und inzwischen vegan. Dabei geht es ihr nicht darum, Trends zu folgen, sondern eigene Werte umzusetzen. In Interviews beschreibt sie, wie bewusst sie versucht, ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten. Ganz ohne Kompromisse geht es jedoch nicht. Wegen familiärer Verpflichtungen fährt sie weiterhin Auto und erlaubt sich einmal im Jahr eine Flugreise.

Ihre Offenheit über dieses Spannungsfeld macht sie nahbar. Anstelle moralischer Ansprüche spricht sie darüber, was sie realistisch umsetzen kann und wo Grenzen liegen. Humorvoll erzählt sie, dass sie manchmal Teewurst und Käse vermisst, aber dennoch zu ihrem Lebensstil steht.

Alltag ohne Smartphone – ein bewusster Schritt

Erstaunlich für viele Fans: Engelke besitzt bis heute kein Smartphone. Sie nutzt ein älteres Mobiltelefon und bleibt damit konsequent. Nicht erreichbar zu sein, empfindet sie als Bereicherung. „Ich kenne es nicht anders“, sagt sie und betont, dass ihr analoger Alltag sie ruhiger und freier mache.

Private Social-Media-Profile hat sie keine, auch wenn sie soziale Netzwerke nicht grundsätzlich kritisiert. Ihr Wunsch sei vielmehr, dass Menschen wieder häufiger direkt miteinander sprechen und bewusster Zeit miteinander verbringen. Diese Haltung passt zu ihrem Auftreten in Interviews und im Fernsehen: aufmerksam, wach, zugewandt.

Ein früher Start ins Rampenlicht

Schon mit elf Jahren stand Engelke auf der Bühne. Ein Chorauftritt mit Udo Jürgens führte dazu, dass Radio Luxemburg auf sie aufmerksam wurde. Später folgten erste Fernsehauftritte, eine musikalische Phase und schließlich der Einstieg in die Comedy. Obwohl sie ein Studium zur Lehrerin begann, zog es sie zurück vor die Kamera.

Ihre Karriere zeigt eine bemerkenswerte Bandbreite – von „Wochenshow“ über „Ladykracher“ bis zu Filmen, Moderationen und Synchronrollen. Ihre dreisprachige Herkunft aus Kanada hilft ihr dabei, mühelos zwischen Rollen, Akzenten und Stilen zu wechseln.

Verbunden mit Bastian Pastewka

Eine ihrer prägenden beruflichen Partnerschaften verbindet sie seit fast 30 Jahren mit Bastian Pastewka. Beide lernten sich in der „Wochenshow“ kennen. Anfangs war die Sympathie nicht selbstverständlich. Engelke erinnert sich lachend, wie sie ihn zunächst für einen „Bubi“ hielt. Doch schwierige Produktionsphasen schweißten sie zusammen. Heute ist er einer der Menschen, ohne die sie sich ihr Leben kaum vorstellen kann.

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