Berlin. Die Quirin Privatbank hat zum 1. Januar 2026 erstmals die Position des Chief Information Officer (CIO) geschaffen und Sebastian Böttner für diese Schlüsselrolle berufen. Die CIO Quirin Privatbank ist verantwortlich für die IT- und Datenstrategie der Bank sowie ihrer digitalen Tochter quirion.
Neue CIO-Stelle besetzt
Mit der Schaffung der CIO-Position bündelt die Quirin Privatbank die technologischen Kompetenzen beider Marken, um ihre Plattformstrategie zu verstärken und Innovationen, wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie ein digitales Altersvorsorgedepot, voranzutreiben. Sebastian Böttner führt ein über 40-köpfiges Team und ist Teil der erweiterten Geschäftsleitung. Die integrierte IT-Plattform soll Frontend-, Backend-, Cyber-Security-, IT-Governance- und Data-Analytics-Bereiche umfassen.
Hintergrund von Sebastian Böttner
Böttner bringt umfassende Erfahrung aus dem Finanzsektor mit. Bei der Deutschen Bank leitete er die Migration des Online- und Mobile Bankings in die Google Cloud, eines der größten europäischen Cloud-Transformationsprojekte. Zudem war er Mitgründer und CTO des Fintechs Elinvar, wo er an der Entwicklung einer regulierten Wealth-Management-Plattform beteiligt war.
Ziele der neuen Position
Der CIO soll die Geschäftsstrategie in digitale Produkte und Services umsetzen, etwa durch App- und Webentwicklung sowie KI-Anwendungen. Dabei liegt der Fokus auf Effizienzsteigerungen, Automatisierungen und Skalierbarkeit der IT-Prozesse. Auch die Ansprache und Verwaltung der inzwischen über 100.000 Kundinnen und Kunden mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro spielt eine zentrale Rolle.
„Die Quirin Privatbank und quirion haben technologisch bereits sehr viel erreicht. Gleichzeitig sehe ich großes Potenzial, die vorhandenen Stärken weiter zu bündeln – insbesondere bei der intelligenten Nutzung von KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette und beim Aufbau des digitalen Altersvorsorgedepots“, sagte Sebastian Böttner.
„Sebastian Böttner hat einen klaren Auftrag: eine integrierte IT- und Datenplattform ohne Doppelstrukturen, mit maximaler Effizienz und Performance“, ergänzte Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion.
Neben der technologischen Weiterentwicklung will die Bank auch personell wachsen. Gesucht werden insbesondere erfahrene Frontend- und Backend-Developer.
- Bündelung der IT-Kompetenzen beider Marken
- Fokus auf skalierbare Plattform inklusive Cyber-Security und Data Analytics
- Ausbau der Mitarbeiter im IT-Bereich
- Innovationsschwerpunkt auf KI-Anwendungen und digitales Altersvorsorgedepot
Weiterführende Informationen zur Quirin Privatbank und dem Karriereangebot sind auf der offiziellen Webseite verfügbar.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Quirin Privatbank baut digitale Kompetenz in Berlin aus
Die Besetzung der CIO-Position unterstreicht den Anspruch der Quirin Privatbank, ihre IT- und Digitalstrategie in Berlin weiter zu stärken. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet dies unter anderem schnellere Produktinnovationen, verbesserte Nutzererfahrungen und die Nutzung modernster Plattformtechnologien. Aufgrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen gewinnt die Effizienz der IT-Prozesse besonders an Bedeutung.
Zudem bleibt das digitale Altersvorsorgedepot ein zentrales Wachstumsfeld. Für die Region ist dies ein positives Signal, da die Bank damit ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in einem dynamischen Finanzmarktumfeld sichert. Interessierte Fachkräfte finden hier eine digitale Ausrichtung mit Zukunftsperspektiven.
Mehr Informationen zu regionalen Entwicklungen und Finanzthemen finden Sie auch auf regionalupdate.de und auf der Plattform der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

