München. Die Spezialfolge „Reeperbahn privat! Das wahre Leben auf dem Kiez – Spezial“ gewährt außergewöhnliche Einblicke in das Rotlichtviertel St. Pauli. Unter der Fokus-Keyphrase reeperbahn privat kiez zeigt das Format unveröffentlichte Aufnahmen und persönliche Erinnerungen von langjährigen Bewohnern und Akteuren der Reeperbahn.
Exklusive Kiez-Einblicke
Historische Perspektiven und bekannte Gesichter
Die Doku beleuchtet die Reeperbahn von den 1970er Jahren bis heute anhand von Berichten verschiedener Zeitzeugen. Klaus Barkowsky, Gründer der ehemaligen Nutella-Bande und ehemaliger Zuhälter, spricht in seinem letzten Interview vor seinem Tod über die dunklen und schillernden Zeiten auf dem Kiez. Helmuth „Schnecke“ Wendt, geboren auf St. Pauli und früherer Bordellbetreiber, berichtet von seinen Erfahrungen in den 1980er und 1990er Jahren und seiner heutigen Tätigkeit als Stadtführer. Auch Türsteher Fabian, seit 30 Jahren an Bars und Clubs aktiv, gibt Einblicke in den Alltag und das wahre Leben des Viertels.
Einblick in das Leben von Frauen auf dem Kiez
Die Spezialfolge stellt auch Frauen vor, die in unterschiedlichen Bereichen der Prostitution arbeiten. Laura beispielsweise ist seit 16 Jahren als Prostituierte tätig und arbeitete sechs Jahre im „Pink Palace“, dem größten Laufhaus auf der Reeperbahn. Domina Manuela, eine der ältesten Dienstleisterinnen der Herbertstraße, teilt ihre Perspektive. Kitty arbeitet dagegen in ihrer eigenen Wohnung und distanziert sich vom Straßenstrich sowie Laufhäusern. Alle drei berichten über ihre Arbeitsbedingungen, den Alltag und die Beziehungen zu Zuhältern.
„Reeperbahn privat“ begegnet den Protagonisten auf Augenhöhe. Die Doku blickt hinter die Kulissen der Amüsiermeile und gibt einen Einblick in den Alltag der Menschen, die dort leben und arbeiten.
Unveröffentlichte Bilder und private Einblicke
Zum ersten Mal zeigen die Protagonisten private Fotoalben mit unveröffentlichten Aufnahmen aus Jugend und Kindheit. Sie erzählen, wie sie zum Kiez gefunden haben und welche Träume sie für die Zukunft hegen. So entsteht ein vielfältiges und persönliches Bild vom Leben auf der Reeperbahn, das über Klischees hinausgeht.
„Reeperbahn privat! Das wahre Leben auf dem Kiez – Spezial“ ist am 8. Januar 2026 um 20:15 Uhr bei RTLZWEI zu sehen und bereits sieben Tage vorab auf RTL+ verfügbar. Weitere Informationen zur Serie finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen RTLZWEI Webseite.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionaler Bezug und Bedeutung für die Bürger
St. Pauli ist eines der bekanntesten Viertel Hamburgs und prägt mit dem Kiez, insbesondere der Reeperbahn, das kulturelle und touristische Bild der Hansestadt. Die Spezialfolge bietet für Hamburger und Interessierte tiefere Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Viertels. Gerade für Bürgerinnen und Bürger der Region sind solche authentischen Darstellungen wichtig, um das unterschiedliche Leben hinter den bekannten Fassaden besser zu verstehen.
Für die Zukunft sind weitere Dokumentationen oder Stadtführungen denkbar, die das komplexe Leben auf dem Kiez differenziert darstellen. Veranstaltungen und Ausstrahlungen wie diese tragen zur Bewahrung des kulturellen Erbes auf der Reeperbahn bei und fördern den lokalen Tourismus nachhaltig.

