Lengerich. Ein Mann aus Lengerich wurde Opfer eines Betrugsanrufs mit erheblichem finanziellen Schaden. Beim sogenannten Betrugsanruf Lengerich Polizei gelang es Tätern, über eine fingierte Identität am Telefon Zugriff auf seinen Computer zu erhalten und eine vierstellige Summe von seinem Konto abzubuchen.
So erkennen Sie Betrug
Ablauf des Betrugsanrufs
Der Vorfall ereignete sich am 5. Januar. Ein Unbekannter gab sich am Telefon als Mitarbeiter einer großen Online-Shoppingplattform aus. Er behauptete, das Konto des Mannes sei gehackt worden und über den Account sei ein Laptop bestellt worden. Zur Klärung der vermeintlichen Bestellung forderte er den Lengericher auf, den Fernzugriff auf seinen PC zu erlauben. Dies geschah. Anschließend wurde behauptet, das Online-Banking sei ebenfalls kompromittiert und der Geschädigte sollte eine Transaktion bestätigen. Kurz danach stellte der Mann mehrere unautorisierte Abbuchungen auf seinem Konto fest.
Warnhinweise bei Betrugsanrufen
Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass solche Anrufe meist ähnlich ablaufen. Dabei treten die Täter oft als Mitarbeiter von Banken, Softwarefirmen oder Zahlungsdienstleistern auf, um anschließend Zugriff auf die Geräte der Angerufenen zu erhalten.
- Geben Sie keinen Fremden Zugriff auf Ihren Computer.
- Legen Sie das Telefonat sofort auf, wenn ein Zugriff gefordert wird.
- Überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten.
„So oder so ähnlich laufen Betrügereien ab, bei denen sich angebliche Mitarbeiter von Banken, Softwareunternehmen, Zahlungsdiensten oder Verkaufsplattformen Zugriff auf Laptops oder PCs von Betroffenen verschaffen“, teilte die Polizei mit.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Polizei rät zur Vorsicht bei Betrugsanruf Lengerich Polizei
Betrugsanrufe wie der in Lengerich zeigen, wie schnell Kriminelle Telefon- und Internetnutzende täuschen können. Für die Bürgerinnen und Bürger der Region ist es wichtig, sich solcher Methoden bewusst zu sein und bei verdächtigen Anrufen vorsichtig zu handeln. Die Polizei Steinfurt weist außerdem darauf hin, nicht nur den Zugriff auf Geräte zu verweigern, sondern im Zweifelsfall Anzeige zu erstatten. Dazu stehen spezielle Anlaufstellen für Betrugsopfer bereit. Weitere Informationen zum Schutz vor Internetkriminalität finden Interessierte auf der Webseite der Polizei Steinfurt sowie beim offiziellen Informationsportal polizei-beratung.de.
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