Die Frauen des SV Meppen starten am Sonntag in die DFB-Pokal-Qualifikation. Gegner ist der FC St. Pauli, der in Hamburg auf die Emsländerinnen trifft. Ziel ist der Einzug in die Hauptrunde des Pokals.
Herausforderung im DFB-Pokal
Nach einem gelungenen Saisonstart in der 2. Frauen-Bundesliga müssen die SVM-Frauen nun ihre Kräfte im DFB-Pokal bündeln. Am Sonntag um 15 Uhr treffen sie auf den FC St. Pauli in der Qualifikationsrunde auf der altenhrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn in Hamburg-Altona. Trainerin Katharina Börger hat klare Ziele: „Wir möchten mit einem Sieg ins Pokal-Weiterkommen,“ erklärt sie. Mit zwei Siegen aus zwei Ligaspielen gehen die Emsländerinnen voller Elan in die Partie.
Starker Gegner und hohe Motivation
Trotz ihrer Favoritenrolle warnt Börger vor einer Überbewertung der eigenen Stärke. St. Pauli hat sich in der Regionalliga fest etabliert und wird vor heimischem Publikum hochmotiviert sein. Besonders die Rückkehrerin Linda Preuß, eine ehemalige Spielerin des SVM, könnte eine zentrale Rolle für die Hamburgerinnen spielen. „Wir wissen, dass St. Pauli ein ernstzunehmender Gegner ist. Gerade die Fanunterstützung kann eine große Herausforderung für uns darstellen,“ so Börger.
Verletzungsprobleme im Kader
Im Vorfeld der Partie muss sich der SVM jedoch mit einigen Verletzungsproblemen auseinandersetzen. Lotte Masseling wird aufgrund einer Fußverletzung pausieren müssen, während Mirja Langen mit Knieproblemen kämpft. Dennoch bleibt der Fokus der Meppenerinnen auf ihrer eigenen Leistung: „Wir glauben an unsere Chancen, wenn wir unsere Stärken ausspielen,“ betont Börger und gibt dem Team einen klaren positiven Fokus. Die Emotionalität im Pokalspiel und das Motto „Wir sind stark, wenn wir zusammenhalten”, wird den SVM-Frauen helfen, ihre Ziele zu verfolgen.

