Düsseldorf. Nur rund 30 Prozent der Unternehmen in Deutschland führen mindestens einmal jährlich eine Cybersicherheit Schulung Unternehmen zum Cyber Resilience Act (CRA) durch. Dies zeigt der aktuelle „IoT & OT Cybersecurity Report 2025“ des Düsseldorfer Unternehmens ONEKEY, der auf die Bedeutung regelmäßiger Schulungen und die bald geltenden EU-Vorschriften hinweist.
Jetzt Cybersicherheit steigern
Der Cyber Resilience Act (CRA) legt strenge Meldepflichten und Sicherheitsanforderungen für vernetzte digitale Geräte, Maschinen und Anlagen in der Europäischen Union fest. Ab Herbst 2023 treten diese Meldepflichten in Kraft, und ab 2027 müssen alle Hersteller und Betreiber vollständige Compliance mit dem CRA nachweisen.
Anforderungen des Cyber Resilience Act
Gemäß CRA müssen Unternehmen belegen, dass ihre Produkte keine bekannten Sicherheitslücken enthalten und regelmäßige Sicherheitsupdates bereitgestellt werden. Eine detaillierte Software-Stückliste (Software Bill of Materials, SBOM) ist dabei verpflichtend. Die Nichteinhaltung kann mit hohen Bußgeldern sanktioniert werden.
Schulungsstand der Unternehmen
Laut dem Bericht geben nur 30 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre Beschäftigten mindestens einmal jährlich zu den Inhalten des CRA zu schulen. 28 Prozent bieten solche Schulungen alle ein bis zwei Jahre an, während 19 Prozent die Schulungen selten oder nie durchführen. Über ein Drittel der Unternehmen hatte bereits mit Cybersicherheitsvorfällen zu kämpfen, die auf mangelnde Einhaltung der CRA-Anforderungen zurückzuführen sind.
„Der niedrige Schulungsstand ist umso bemerkenswerter, als die Bedrohungslage weiterhin hoch ist“, sagte Jan Wendenburg, CEO von ONEKEY. Er verweist auf die Polizeiliche Kriminalstatistik, die mehr als 130.000 Cybercrime-Fälle in Deutschland dokumentiert, mit einem geschätzten Schaden von rund 180 Milliarden Euro.
Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Cyberkriminelle verschärfen die Sicherheitslage laut Wendenburg weiter.
Unterstützung durch Automatisierung und Workshops
Das Düsseldorfer Unternehmen ONEKEY bietet mit seiner vollautomatisierten Product & Cybersecurity Compliance Plattform eine Lösung zur effizienten Erstellung von SBOMs, Schwachstellenmanagement und Compliance-Prüfung. Zudem ermöglicht ein CRA Readiness Assessment-Workshop den Unternehmen, ihre Prozesse zu analysieren und auf die EU-Verordnung vorzubereiten.
- Automatisierte Analyse kritischer Sicherheitslücken ohne Quellcode-Zugriff
- Erstellung von Software-Stücklisten zur proaktiven Lieferkettenprüfung
- Kontinuierliche Überwachung der Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus
Unternehmen erhalten so eine maßgeschneiderte Roadmap für die Umsetzung der CRA-Anforderungen.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Cybersicherheit in Düsseldorf stärken: Bedeutung und Ausblick
Düsseldorf als Sitz des Cybersicherheitsunternehmens ONEKEY nimmt für die Region eine führende Rolle in der digitalen Sicherheit ein. Die anstehende Umsetzung des Cyber Resilience Act betrifft zahlreiche Unternehmen, die vernetzte Geräte entwickeln oder betreiben.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Erhöhung der Cybersicherheit, dass Produkte künftig sicherer sind und Angriffe besser abgewehrt werden können. Unternehmen werden durch verpflichtende Schulungen und technische Lösungen besser auf gesetzliche Anforderungen vorbereitet. In den kommenden Monaten stehen Informations- und Schulungsangebote wie der CRA Readiness Assessment-Workshop zur Verfügung, um die Umsetzung in der Praxis zu unterstützen.
Weiterführende Informationen zum Thema Cybersicherheit und Compliance finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite der Europäischen Kommission zur Cyber Resilience Act-Verordnung.

