München. DEB Schiedsrichter Olympia: André Schrader wurde zum dritten Mal für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina nominiert. Der 36-Jährige wird Deutschland als Schiedsrichter beim Eishockeyturnier vertreten.
DEB Schiedsrichter nominiert
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) freut sich über die erneute Nominierung von André Schrader durch den Weltverband IIHF. Schrader war bereits bei den Spielen 2014 und 2022 als Schiedsrichter aktiv. Die Auswahl für die Winterspiele 2026 basierte auf einem umfangreichen Auswahlprozess, der unter dem Motto „Road to Milano“ stand und verschiedene internationale Turniere einschloss.
Zur Vorbereitung nahmen die nominierten Schiedsrichter an einem speziellen Trainingscamp in Buffalo, USA, teil. Dort arbeiteten sie eng mit Kollegen aus der NHL zusammen, um höchste Standards für die Spiele zu gewährleisten. Aktuell erfolgt ein kontinuierlicher Austausch mit Verantwortlichen der IIHF und NHL via Online-Meetings.
Umfangreicher Auswahlprozess zur Olympia-Nominierung
Die Auswahl begann im August 2024 in Riga mit einem Treffen von 15 Haupt- und 15 Linienrichtern. Im Anschluss leiteten die Schiedsrichter mehrere Partien bei Olympia-Qualifikationsturnieren, dem Deutschland Cup 2024 sowie der U20-Weltmeisterschaft in Dallas. Die finale Entscheidung fiel nach der IIHF Männer-Weltmeisterschaft 2025 in Schweden und Dänemark.
Bedeutende Rolle von André Schrader
André Schrader beschreibt die Nominierung als große Ehre. Er betont die Bedeutung aus Sicht der Schiedsrichter, die Teilnahme an Olympischen Spielen als Höhepunkt anzusehen. Seine Vorfreude steigt besonders wegen der NHL-Beteiligung bei Spielern und Schiedsrichtern.
„Wie für jeden Spieler ist es auch für uns Schiedsrichter das höchste Ziel, an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. Dass mir diese Ehre nun bereits zum dritten Mal zuteilwird, macht mich außerordentlich stolz“, sagte Schrader.
Leiterin des DEB-Schiedsrichterwesens, Manuela Gröger-Schneider, würdigt Schraders langjährige Erfahrung und wünscht ihm Einsätze bis hin zu den Medaillenspielen.
„Eine Nominierung für die Olympischen Spiele – unabhängig davon, ob für einen Eishockeyspieler oder einen Eishockeyschiedsrichter – ist eine ganz besondere Auszeichnung und Anerkennung der zuvor erbrachten Leistungen“, so Gröger-Schneider.
Weitere deutsche Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter international aktiv
Neben André Schrader sind weitere DEB-Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die Saison 2025/2026 bei internationalen Turnieren nominiert:
- Lara Fischer, Vanessa Anselm, Julia Wagner und Julia Strube (U18 Frauen-Weltmeisterschaften)
- Christopher Schadewaldt und Yannik Koziol (Continental Cup Second Round)
- Kenneth Englisch, Jonas Reinold (U20 Weltmeisterschaften)
- David Cespiva (Continental Cup Final)
DEB Schiedsrichter Olympia: Bedeutung für den deutschen Eishockeysport
Die Nominierung von André Schrader zeigt die Anerkennung deutscher Schiedsrichter auf höchstem internationalen Niveau. Für Fans und Aktive im deutschen Eishockey unterstreicht dies die Qualität des Schiedsrichterwesens im DEB. Auch regional ist dies ein Signal für die Förderung von Nachwuchs und Profi im Schiedsrichterbereich.
Bis zu den Olympischen Winterspielen 2026 finden weiterhin gezielte Vorbereitung und Kooperationen mit der NHL und IIHF statt. Interessierte können sich auf ein hochklassiges Eishockeyturnier freuen, bei dem deutsche Unparteiische eine wichtige Rolle spielen. Weitere Informationen zum deutschen Eishockey und Schiedsrichterwesen sind unter anderem auf regionalupdate.de verfügbar. Offizielle Details zum Eishockeyveranstalter IIHF finden sich auf der Website der International Ice Hockey Federation.

