Berlin. Das un abkommen meeresschutz hochsee tritt an diesem Samstag in Kraft und schafft erstmals einen völkerrechtlichen Rahmen zum Schutz der Hochsee, die rund 40 Prozent der Erdoberfläche ausmacht. Mit dem Abkommen können Schutzgebiete eingerichtet werden, um die Artenvielfalt zu erhalten und zum UN-Ziel beizutragen, bis 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten Flächen unter Schutz zu stellen.
UN schützt Hochsee
Die Hochsee gilt als internationales Gewässer und ist bisher rechtlich kaum geschützt, was industrielle Fischerei, Plastikverschmutzung und die Folgen der Erderwärmung begünstigt. Das neue UN-Abkommen ermöglicht erstmals wirksame Schutzmaßnahmen in diesen Gebieten, die für das globale Klima, die Ernährungssicherung und die Lebensgrundlagen vieler Küstenbewohner entscheidend sind.
Rechtlicher Rahmen und Herausforderungen
Das UN-Abkommen schafft mit fast 150 Unterzeichnerstaaten und über 60 Ratifikationen eine Grundlage für den Schutz der Hochsee. Die Umsetzung bleibt jedoch kompliziert, da die Einhaltung kontrolliert und Verstöße geahndet werden müssen. Zudem könnten wirtschaftliche Interessen wie der Abbau von Meeresrohstoffen und die mächtigen Fischfangflotten einzelner Staaten die Schutzmaßnahmen beeinträchtigen.
Bedeutung für Klima und Biodiversität
Gesunde maritime Ökosysteme fungieren als die größte Klimaanlage der Erde. Sie tragen zur Regulierung des globalen Klimas bei und sichern die Nahrung von Millionen Menschen weltweit. Der Schutz der Hochseefläche ist daher ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Unterstützung nachhaltiger Fischerei.
„Es gibt eindeutig die deutliche Bereitschaft vieler Nationen, etwas zu tun“, sagte die Humangeografin Kimberly Peters zum Inkrafttreten des Abkommens.
- Rund 40 Prozent der Erdoberfläche nehmen die Hochseegebiete ein.
- Mindestens 30 Prozent der weltweiten Land-, Süßwasser- und Meeresflächen sollen laut UN-Ziel bis 2030 geschützt sein.
- Fast 150 Staaten haben das Abkommen unterzeichnet, 60 Ratifikationen wurden erreicht.
Weitere Informationen zum Schutz der Meere sind beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) verfügbar: BfN – Meeresschutz
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Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung des UN-Abkommens für die Region und Ausblick
Die Region profitiert indirekt vom Schutz der Hochsee durch stabilisierte maritimen Ökosysteme und Fischbestände, die auch Küstengewässer beeinflussen. Für Menschen, die in der Fischerei oder im Umweltschutz tätig sind, eröffnet das Abkommen neue Perspektiven für nachhaltige Nutzung. Zukünftige Schritte beinhalten die genaue Ausarbeitung der Schutzgebiete, die Kontrollmechanismen und internationale Kooperationen zur Durchsetzung des Abkommens.
Die Umsetzung des Abkommens wird in den kommenden Jahren weiter verfolgt und entwickelt. So bleibt der Schutz der Meere und ihrer Ökosysteme ein zentrales Thema für die globale und regionale Nachhaltigkeit.

