bad e.V. betont Bedeutung flexibler Personalbemessung in Pflegeeinrichtungen

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Essen. Der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. hat das Ende des Modellprogramms zur Personalbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen kommentiert. Das Ergebnis zeigt, dass eine starre Personalbemessung die Qualität und Zufriedenheit nicht verbessert, weshalb flexible, einrichtungsbezogene Konzepte notwendig sind. Die Personalbemessung Pflege Essen steht damit vor einem Wandel hin zu individuelleren Lösungen.

Flexibler Personalmix zählt – Personalbemessung Pflege Essen im Fokus

Das Modellprogramm des GKV-Spitzenverbands war darauf ausgelegt, feste Personalvorgaben für Pflegeheime zu erproben. Die Untersuchungen ergaben jedoch, dass starre Vorgaben weder die Versorgungsqualität steigern noch das Betriebsklima fördern. Stattdessen haben individuelle Personalkonzepte, die sich an den Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter orientieren, positive Effekte gezeigt.

Bedeutung für Pflegeeinrichtungen

Bundesvorsitzender Andreas Kern vom bad e.V., der zudem eine stationäre Einrichtung leitet, betont, dass starre Quoten nicht ausreichend sind, um die vielfältigen Anforderungen der Pflege abzubilden. Er sieht die Zukunft in flexiblen Personalkonzepten, die rechtliche Rahmenbedingungen nutzen, um auf die tatsächlichen Kompetenzprofile der Mitarbeitenden einzugehen.

Kathrin Mangold, Syndikusrechtsanwältin und Koordinatorin des Fachbereichs Vollstationär beim bad e.V., unterstützt diese Sicht und verweist auf die Gesetzesänderung, mit der der Gesetzgeber § 113c SGB XI flexibilisiert hat. Diese Anpassung ermöglicht es Pflegeheimen, den Personalbedarf individuell zu gestalten, was vom Verband als richtiger Schritt gewertet wird.

Herausforderungen bei der Auslastung

Neben der Personalmessung sieht der bad e.V. zusätzlichen Handlungsbedarf bei der Belegung der stationären Pflegeeinrichtungen. Mangold bringt zur Sprache, dass angesichts regionaler Personalengpässe manchmal keine Vollauslastung möglich ist. Deshalb fordert der Verband gesetzliche Regelungen, die entweder eine größtmögliche Auslastung auch bei Personalproblemen ermöglichen oder Pflegesätze anpassen, um wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sichern.

„Nur mit klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen kann eine qualitativ hochwertige Versorgung in der vollstationären Pflege langfristig gesichert und wirtschaftlich betrieben werden“, erläutert Mangold.

Weitere Informationen zur Personalbemessung und aktuellen Entwicklungen in der Pflegebranche finden Interessierte auf regionalupdate.de sowie auf den Seiten des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen bad e.V. und des GKV-Spitzenverbands gkv-spitzenverband.de.

Ausblick auf die Personalbemessung Pflege Essen

Für die Pflege in Essen und bundesweit bedeutet die neu gewonnene Flexibilität in der Personalbemessung eine wichtige Anpassung an die realen Bedingungen in den Einrichtungen. Für Pflegeanbieter wird es künftig entscheidend sein, individuelle Konzepte zu entwickeln, die den Qualifikationen ihres Personals gerecht werden und die pflegerische Qualität sichern. Zugleich bleibt die Frage der wirtschaftlichen Tragfähigkeit bei variabler Belegung ein zentraler Punkt.

Die Reform des § 113c SGB XI, die die Personalbemessung Pflege Essen mitbetroffen hat, zeigt, dass Politik und Verbände gemeinsam an praktikablen Lösungen arbeiten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine nachhaltige Verbesserung der Pflegequalität und Arbeitsplatzbedingungen. Weitere Anpassungen und gesetzliche Neuerungen bleiben abzuwarten, während die Umsetzung der flexiblen Personalmodelle voranschreitet.

Lesen Sie mehr zur Pflegepolitik und regionalen Entwicklungen auf regionalupdate.de.

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