Die überörtliche Hilfe zur Bekämpfung des Waldbrandes in Hürtgenwald wurde am 15. August 2026 beendet. Rund 160 Einsatzkräfte aus dem Kreis Coesfeld und Gelsenkirchen unterstützten die örtlichen Wehren über einen Zeitraum von zwei Tagen.
Überörtliche Hilfe mobilisiert
Die Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Coesfeld und der Stadt Gelsenkirchen wurden am Freitag, dem 14. August 2026, alarmiert, um der Hürtgenwalder Feuerwehr bei der Brandbekämpfung unter die Arme zu greifen. Einsatzteams aus den Ortschaften Ascheberg, Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Havixbeck, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen, Rosendahl und Senden machten sich umgehend auf den Weg in den Kreis Düren. Ergänzt wurde der Einsatz durch den ABC-Zug des Kreises Coesfeld, der spezifische technische Unterstützung stellte.
Engagierte Zusammenarbeit vor Ort
In der Nacht zum 15. August konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, den Waldbrand weiter einzudämmen. Dies geschah in enger Kooperation mit den lokalen Feuerwehren und der Hilfsorganisation @fire. Durch die koordinierte Planung und den intensiven personellen sowie technischen Einsatz gelang es, den Brand erfolgreich zu bekämpfen und größere Schäden zu verhindern. Am Morgen des 15. August wurde die Bezirksbereitschaft aus Steinfurt entsandt, um die bisherigen Einsatzkräfte abzulösen. Damit endete der aktive Einsatz der Feuerwehrleute aus Coesfeld und Gelsenkirchen vor Ort.
Gemeinschaftlicher Einsatz wird gewürdigt
Kreisbrandmeister Benjamin Küfer zog ein positives Fazit des Einsatzes: „Diese Situation hat eindrucksvoll die Bedeutung einer funktionierenden überörtlichen Hilfe und das Zusammenspiel verschiedener Wehren und Organisationen unter Beweis gestellt. Der Zusammenhalt der Einsatzkräfte war exemplarisch und stellte sicher, dass wir die Herausforderung erfolgreich bewältigen konnten.“ Zudem zeigten die Rückmeldungen der Bevölkerung vor Ort eine große Dankbarkeit für den Einsatz der Feuerwehren, wodurch die Bedeutung dieser Hilfsorganisationen für die Menschen in der Region deutlich wurde.

