Wiesbaden. Die Importpreise im Dezember 2025 sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gefallen. Die Zahl bestätigt einen anhaltenden Rückgang und zeichnet sich als der stärkste Rückgang seit März 2024 ab.
Importpreise deutlich gesunken
Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Importpreise im Dezember 2025 um 2,3 % niedriger lagen als im Dezember 2024. Dieser Rückgang ist die ausgeprägteste Abnahme gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2024, als die Preise um 3,6 % sanken. Auch im November und Oktober 2025 gab es bereits deutliche Rückgänge von 1,9 % beziehungsweise 1,4 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.
Der Preisrückgang setzt sich auch im Monatsvergleich fort, wenn auch moderater: Von November auf Dezember 2025 fielen die Importpreise um 0,1 %. Über das gesamte Jahr 2025 betrachtet, beträgt der Durchschnittsrückgang gegenüber 2024 0,3 %. Damit zeigen sich signifikante Signale für sinkende Einfuhrpreise.
Entwicklung bei Exportpreisen
Demgegenüber blieben die Exportpreise im Dezember 2025 zum Vorjahresmonat stabil (+0,0 %). Im Vergleich zum November 2025 sanken sie geringfügig um 0,1 %. Auf das gesamte Jahr gesehen stiegen die Exportpreise durchschnittlich um 1,0 % gegenüber 2024. Diese gegensätzlichen Trends bei Import- und Exportpreisen reflektieren unterschiedliche dynamische Entwicklungen im Außenhandel.
Weitere Informationen und Ausblick
Das Statistische Bundesamt stellt die vollständige Übersichtsstatistik im Internet bereit. Dort finden sich detaillierte Angaben zu Preisentwicklungen und weiterführende Analysen unter Statistisches Bundesamt – Pressemitteilungen.
Für Wirtschaft und Verbraucher können die rückläufigen importpreislichen Belastungen Auswirkungen auf Produktionskosten und Konsumentenpreise haben. Die künftige Entwicklung der Importpreise hängt von globalen Marktbedingungen und wirtschaftlichen Rahmenfaktoren ab.
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