Emsland. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim warnt vor einer neuen betrugsmasche paketbenachrichtigungen emsland. Dabei werden Flyer in Briefkästen verteilt, die wie Benachrichtigungen von Paketdiensten aussehen und einen QR-Code enthalten, der auf gefälschte Internetseiten weiterleitet.
Betrugsmasche erkennen schnell
Form und Inhalt der Flyer
Die verteilten Flyer ähneln bekannten Paketbenachrichtigungen und enthalten den Hinweis „Sendung verpasst – kein Problem“. Durch das Scannen des QR-Codes gelangt man auf eine Internetseite, die zum Abgreifen von persönlichen oder Zahlungsdaten genutzt werden kann. Diese Vorgehensweise wird als „Quishing“ bezeichnet und stellt eine digitale Betrugsform dar.
Risiken und Gefahren
Neben dem Datenverlust besteht die Gefahr, dass Schadsoftware auf Smartphones oder Tablets installiert wird. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat bisher keine konkreten Schadensfälle gemeldet, warnt jedoch ausdrücklich davor, unbekannte QR-Codes aus Flyern oder anderen nicht eindeutig identifizierbaren Quellen zu scannen.
Empfehlungen der Polizei
- Keine QR-Codes aus unerwarteten oder verdächtigen Schreiben scannen
- Keine persönlichen oder Zugangsdaten auf unbekannten Webseiten eingeben
- Nur offizielle Internetseiten und Apps der bekannten Paketdienste nutzen
- Bei Unsicherheiten die örtliche Polizeidienststelle kontaktieren
„Wir raten Bürgerinnen und Bürgern, keine unbekannten QR-Codes zu scannen und verdächtige Schreiben nicht zu beachten“, sagte Christopher Degner von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.
Weitere Informationen zur Sicherheit im Internet finden Interessierte auf der Website des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
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Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Schutz vor Betrugsmasche bei Paketbenachrichtigungen in Emsland
Die Warnung der Polizei ist insbesondere für Verbraucher im Emsland von hoher Relevanz, da die Verbreitung solcher betrügerischer Flyer die Sicherheit persönlicher Daten bedroht. Für Betroffene bedeutet dies erhöhte Vorsicht im Umgang mit unerwarteten Benachrichtigungen. Die Behörden empfehlen demnach, offizielle Kommunikationswege der Paketdienste zu nutzen und bei Zweifeln stets Rücksprache mit der Polizeiinspektion oder der örtlichen Polizeidienststelle zu halten.
Geplante Informationskampagnen der Polizei sollen das Bewusstsein für diese Betrugsmasche weiter stärken und helfen, weitere Vorfälle zu verhindern. Wer verdächtige Flyer erhält, kann sich direkt an die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim wenden, um Unterstützung zu erhalten.
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik