Hannover. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien begleiten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz das deutsche Team mit seelsorgerischer Unterstützung. Die Olympische Winterspiele Seelsorge richtet sich an Sportlerinnen und Sportler sowie an Mitarbeitende und Angehörige, um sie in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten.
Seelsorge hilft Sportlern
Die Olympische Winterspiele Seelsorge wird von der katholischen Sport- und Olympiaseelsorgerin Elisabeth Keilmann, dem evangelischen Olympia-Pfarrer Thomas Weber und dem evangelischen Paralympics-Pfarrer Christian Bode umgesetzt. Sie bieten vertrauliche und niedrigschwellige Begleitung sowohl bei den Olympischen Spielen vom 6. bis 22. Februar 2026 als auch bei den Paralympics vom 6. bis 15. März 2026 in Italien an. Dabei stehen nicht nur die Bewältigung von Niederlagen oder Notfällen im Mittelpunkt, sondern auch die gemeinsame Freude über sportliche Erfolge.
Organisatorische Herausforderungen
Eine wichtige Herausforderung bei den Winterspielen Milano Cortina 2026 ist die räumliche Verteilung der Wettkampforte sowie die Anbindung an die olympischen und paralympischen Dörfer. Das seelsorgerische Team gewährleistet dennoch eine umfassende Betreuung aller Beteiligten.
Begleitung und Angebote
Neben der individuellen Unterstützung sind Gottesdienste, Auszeiten und Gesprächsrunden geplant, die zur Ruhe und neuen Kraft verhelfen sollen. Über eine Team-App erhalten alle Teammitglieder täglich geistliche Impulse. Die Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Seelsorgenden findet ökumenisch und diskret statt.
„,IT’s Your Vibe‘ erinnert daran, dass diese Wochen mehr sind als Wettkampf und Ergebnis. Wir sind da für die leisen Momente hinter den Kulissen – wenn Druck steigt, wenn Freude überwältigt, wenn Enttäuschung schmerzt oder wenn einfach jemand ein offenes Ohr braucht“, sagte Thomas Weber.
Elisabeth Keilmann ergänzte: „Seelsorge heißt für uns: mitgehen, ermutigen, mit aushalten – und daran erinnern, dass der Wert eines Menschen nicht an einer Platzierung hängt.“
- Seelsorgerin und Seelsorger sind bei Olympischen und Paralympischen Spielen vor Ort
- Vertrauliche und niedrigschwellige Angebote für Sportler, Mitarbeitende und Angehörige
- Gottesdienste, Auszeiten und Gesprächsrunden als ergänzende Angebote
- Tägliche geistliche Impulse per Team-App
Bischof Dr. Stefan Oster (Passau) betonte: „Der physische und psychische Druck ist für manche der Sportlerinnen und Sportler riesig. Da kann ein Gespräch mit einer Seelsorgerin, einem Seelsorger tatsächlich entlastend wirken.“
Beide Kirchen heben hervor, dass Seelsorge neben der sportlichen Begleitung auch Raum für sonstige Sorgen der Teilnehmenden bietet.
Weitere Informationen zur Olympischen Winterspiele Seelsorge sind auf den Websites der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland verfügbar.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung der Olympischen Winterspiele Seelsorge
Die seelsorgerische Begleitung bei den Olympischen Winterspielen 2026 steht auch für das Engagement der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie der Deutschen Bischofskonferenz, Menschen in herausfordernden Situationen zu unterstützen – eine Aufgabe mit regionaler und überregionaler Relevanz. Für Bürgerinnen und Bürger verdeutlicht dieses Angebot, wie soziale und spirituelle Begleitung in einem internationalen Großevent integriert wird.
Darüber hinaus schaffen die geplanten Begegnungsformate und Gesprächsrunden auch außerhalb der Wettkampforte dringend benötigte Momente der Gemeinschaft und Gelassenheit. Seelsorge fördert dabei nicht nur das Wohlbefinden der Sportlerinnen und Sportler, sondern stärkt auf vielfältige Weise die Integration von Menschen über Grenzen hinweg.
Für Interessierte ist die Kontaktaufnahme über die Pressestellen der EKD in Hannover sowie der Deutschen Bischofskonferenz möglich. Damit soll sichergestellt werden, dass Betroffene bei Bedarf unkompliziert Unterstützung erhalten.
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