Münzen

Hasbergen: 3.400 gefälschte dänische Münzen sichergestellt

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Osnabrück. Bei einer Verkehrskontrolle auf der A30 nahe der Anschlussstelle Hasbergen entdeckten Polizeibeamte gefälschte dänische Münzen in einem niederländisch zugelassenen Fahrzeug. Die Kontrolle führte zur Beschlagnahmung von rund 3.400 Münzen und zur Einleitung von Ermittlungen.

Fälschungen aufgedeckt: gefälschte dänische münzen im Fahrzeug entdeckt

Kontrolle auf der A30

Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes Osnabrück überprüften am Dienstagvormittag gegen 11.30 Uhr einen Kleinwagen mit niederländischer Zulassung auf der A30 in Fahrtrichtung Hannover. Während der Kontrolle fielen den Polizisten teilweise widersprüchliche Aussagen der Insassen zum Reiseziel und Fahrzweck auf. Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass für den Wagen kein gültiger Versicherungsschutz bestand, weshalb die Weiterfahrt untersagt wurde.

Fund von Münzen

Bei der genauen Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte unter den Sitzen des Fahrers und Beifahrers insgesamt drei Beutel mit Münzen. Darin befanden sich etwa 3.400 Münzen zu je 20 dänischen Kronen, was einem Nennwert von circa 9.100 Euro entspricht. Eine erste Prüfung legt nahe, dass es sich um Fälschungen handelt. Die Polizei sicherte das Bargeld und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Zusammenhang mit Warnmeldung aus Dänemark

Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine Mitteilung der dänischen Polizei bekannt, die bereits am 5. Februar 2026 vor dem Umlauf gefälschter 20-Kronen-Münzen gewarnt hatte. Die Bundesbank wird eine abschließende Begutachtung der Münzen vornehmen. Zudem informierten die Ermittler über das Bundeskriminalamt (BKA) die dänischen Behörden über den Fund.

„Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Geldfälschung und wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz“, teilte die Polizeiinspektion Osnabrück mit.

  • 3.400 Münzen à 20 dänische Kronen
  • Mutmaßlich Fälschungen im Wert von rund 9.100 Euro
  • Fahrzeug ohne gültigen Versicherungsschutz
  • Ermittlungen wegen Geldfälschung und Pflichtversicherungsverstoß

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und weitere Schritte

Der Fund der gefälschten dänischen Münzen auf der A30 stellt ein Beispiel für grenzüberschreitende Kriminalität dar, die auch in der Region Osnabrück wahrgenommen wird. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies insbesondere eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber ungewöhnlichen Zahlungsvorgängen im Umgang mit dänischem Bargeld. Die Polizei rät, bei Zweifeln an der Echtheit von Münzen oder Scheinen, entsprechende Stellen zu informieren.

Die Ermittlungen dauern an, die beteiligten Behörden arbeiten eng mit internationalen Partnern zusammen. Weitere Erkenntnisse sowie Ergebnisse der Bundesbankprüfung werden voraussichtlich in den kommenden Wochen erwartet.

Mehr zum Thema Kriminalität in der Region lesen Sie auf regionalupdate.de. Offizielle Informationen zum Umgang mit Falschgeld finden Sie auf der Webseite der Polizei Niedersachsen.

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