Borken. Der Rosenmontag Karneval Borken zog trotz des schlechten Wetters zahlreiche Besucher an. Die Karnevalsumzüge im Kreis Borken verliefen überwiegend friedlich, mit einzelnen Polizeieinsätzen und Maßnahmen.
Rosenmontag in Borken
In Bocholt säumten rund 70.000 Menschen die Straßen für den Rosenmontagsumzug, der insgesamt ruhig verlief. Allerdings kam es im Anschluss zu mehreren Polizeieinsätzen. Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall, bei dem ein 18-Jähriger durch einen Schlag gegen den Kopf schwer verletzt wurde und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Ermittlungen dauern an.
Neben diesem schweren Fall eröffnete die Polizei sechs Strafverfahren, darunter drei wegen Körperverletzung, sowie sieben Ordnungswidrigkeitsverfahren. Zudem erteilten die Beamten sechs Platzverweise, nahmen zwei Personen in Gewahrsam und stellten zwei Anscheinswaffen sowie ein Reizstoffsprühgerät sicher.
Karnevalsumzüge in weiteren Kommunen
Auch in anderen Teilen des Kreises fand der Rosenmontag Karneval Borken großen Zuspruch bei den Einwohnern. In Raesfeld besuchten etwa 2.500 Menschen den Umzug, und die Polizei leitete dort zwei Strafverfahren ein (Körperverletzung und Diebstahl), sprach acht Platzverweise aus und nahm zwei Personen in Gewahrsam. In Velen verfolgten rund 2.000 Gäste den Umzug, der störungsfrei verlief.
Stadtlohn verzeichnete rund 12.000 Besucher. Dort nahm die Polizei eine Person in Gewahrsam und erteilte einen Platzverweis. In Ahaus-Wüllen kamen circa 7.500 Menschen zum Umzug, der ebenfalls friedlich verlief. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, erteilte zwei Platzverweise und musste zwei Personen in Gewahrsam nehmen, da sie der Aufforderung nicht nachkamen. Auch in Ahaus-Ottenstein zählte man rund 7.500 Zuschauer, dort war kein polizeiliches Eingreifen erforderlich.
- Bocholt: ca. 70.000 Besucher
- Stadtlohn: ca. 12.000 Besucher
- Ahaus-Wüllen: ca. 7.500 Besucher
- Ahaus-Ottenstein: ca. 7.500 Besucher
- Raesfeld: ca. 2.500 Besucher
- Velen: ca. 2.000 Besucher
„Für eine Feierlichkeit mit derart hohen Teilnehmerzahlen sind die Karnevalstage trotz der Zwischenfälle aus polizeilicher Sicht als unauffällig zu bezeichnen“, erklärte die Polizei.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Polizei zieht Bilanz zum Rosenmontag Karneval Borken
Die Kreispolizeibehörde Borken sieht den Rosenmontag Karneval Borken insgesamt als gut verlaufen an. Die zahlreichen Besucher trotzten dem Schmuddelwetter und zeigten sich überwiegend friedlich. Die Polizei musste nur in Einzelfällen einschreiten und verzeichnete eine begrenzte Zahl von Strafverfahren und Maßnahmen.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, dass größere Einschränkungen oder sicherheitsrelevante Vorkommnisse am Rosenmontag nicht auftraten. Die Polizei kündigte an, die Entwicklungen weiter zu beobachten und erforderlichenfalls die Sicherheitskonzepte für kommende Veranstaltungen anzupassen.
Weitere Informationen zu den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen und Veranstaltungen im Kreis Borken finden Sie auf regionalupdate.de sowie bei der Kreispolizeibehörde Borken.

