München. Die deutsche Männer-Eishockeymannschaft hat bei Olympia 2026 das Viertelfinale erreicht. Im Achtelfinale setzten sich die Spieler von Bundestrainer Harold Kreis klar mit 5:1 gegen Frankreich durch und treffen nun auf die Slowakei.
Jetzt ins Viertelfinale: Eishockey Olympia 2026
Das Team um Kapitän Leon Draisaitl präsentierte sich bei der Partie in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena vor fast 10.000 Zuschauern souverän. Bereits im ersten Drittel legten die Deutschen mit drei Treffern vor. Draisaitl eröffnete die Torschützenliste früh in Überzahl und wurde unterstützt von Frederik Tiffels sowie John-Jason Peterka, die die Führung weiter ausbauten.
Frankreich gelang im Mittelabschnitt der Anschlusstreffer durch Kapitän Pierre-Édouard Bellemare, doch im letzten Drittel machten Joshua Samanski im Powerplay und Nico Sturm mit einem Empty-Netter den Sieg klar. Torhüter Philipp Grubauer stand im Tor, Verteidiger Fabio Wagner absolvierte sein 100. Länderspiel für Deutschland.
Spielverlauf und Mannschaftsleistung
Die deutsche Mannschaft hat nach Einschätzung von Bundestrainer Harold Kreis mit energischem Forechecking und schnellem Spiel den Gegner unter Druck gesetzt.
„Die Franzosen haben viel Erfahrung und große, robuste Spieler. Wir sind davon ausgegangen, dass wir sie unter Druck setzen können, wenn wir die Scheibe tief spielen und sie zwingen, defensiv zu agieren. Das haben wir im ersten Drittel gut gemacht. Durch schnelle Bewegungen haben wir uns außerdem zwei Strafzeiten erarbeitet. Insgesamt hat die Mannschaft das sehr gut umgesetzt und viel Druck zum Tor gemacht“, sagte Kreis.
Kapitän Draisaitl ergänzte, dass der starke Start den Unterschied machte.
„Das war ein insgesamt starkes Spiel von uns. Ich glaube, dass wir im ersten Drittel sehr gut angefangen haben. Im zweiten Drittel sind wir etwas runtergegangen vom Gaspedal und haben die Franzosen dadurch zu viel ins Spiel kommen lassen. Im letzten Drittel hätten wir ein paar Kleinigkeiten besser machen können, aber alles in allem war das ein verdienter Sieg. Das Turnier wird jetzt immer kleiner und härter, das ist uns bewusst.“
Nächster Gegner und Vorbereitung
Am Mittwoch steht das Viertelfinale gegen die Slowakei an, die ihre Vorrundengruppe als Erster abgeschlossen hat. Die Partie beginnt um 12:10 Uhr vor heimischem Publikum in Mailand.
Der Torschütze Joshua Samanski hob die Bedeutung der Regeneration für die bevorstehende Herausforderung hervor:
„Ich glaube, dass wir als Mannschaft heute gezeigt haben, dass wir zusammen und füreinander spielen. Jetzt bereiten wir uns auf morgen vor. Ich bin die Back-to-Back-Spiele gewohnt und bei so einem internationalen Turnier ist das nichts Ungewöhnliches. Für uns wird es sehr wichtig sein, morgen wieder gut ins Spiel zu kommen. Deswegen geht es jetzt um eine gute Erholung, um morgen bereit zu sein.“
Weitere Details und aktuelle Informationen zum Turnier sind auf der Website des Deutschen Eishockey-Bundes abrufbar. Auch die offizielle Seite der Olympischen Winterspiele 2026 bietet aktuelle Berichte und Spielpläne.
Für Informationen zum gesamten Eishockey-Angebot im Winter finden Sie Hintergründe und News auf regionalupdate.de.
Weiterführende Informationen zu Olympia 2026 sind verfügbar bei Milano Cortina 2026.
Ausblick: Viertelfinal-Spiel gegen die Slowakei
Das deutsche Team bereitet sich intensiv auf den anstehenden Viertelfinalgegner vor. Die Slowakei gilt als schnelle und körperlich starke Mannschaft und stellte ihre Qualität bislang in der Vorrunde eindrucksvoll unter Beweis. Die deutsche Mannschaft will an die Leistung aus der Partie gegen Frankreich anknüpfen und den Einzug ins Halbfinale schaffen. Spielbeginn ist am 18. Februar um 12:10 Uhr in Mailand.

